Russische Angriffe erschüttern Donezk und Charkiw: Zivile Infrastruktur im Visier
Die jüngsten militärischen Spannungen in der Ostukraine haben erneut tragische Folgen für die Zivilbevölkerung. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft wurden bei einem Angriff des russischen Militärs auf die Stadt Slowjansk sieben Zivilisten verletzt. Ziel des Angriffs war eine gelenkte Fliegerbombe vom Typ Fab-250, die in der Region Donezk abgeworfen wurde. Slowjansk und das benachbarte Kramatorsk bilden die letzten von der Ukraine kontrollierten Bastionen in diesem umkämpften Gebiet, welches Russland beansprucht.
Parallel dazu berichteten die Behörden in Charkiw über einen Raketenangriff auf die Hauptstadt der gleichnamigen Region. Hierbei wurden ein Infrastrukturgebäude sowie ein Wohnhaus getroffen, wie Bürgermeister Ihor Terechow über den Messengerdienst Telegram mitteilte. Das genaue Ausmaß der Schäden ist bisher nicht abschließend bekannt.
Diese Angriffe haben schwerwiegende Folgen, da die ukrainische Bevölkerung in vielen Regionen unter den harschen Wetterbedingungen leidet. Auch die Versorgung mit Strom und Heizenergie ist erheblich eingeschränkt. Seitens des russischen Militärs werden die Angriffe mit der Nutzung der Stromversorgung durch die ukrainische Rüstungsindustrie gerechtfertigt, doch für die Zivilbevölkerung bedeutet dies vor allem Leiden und Entbehrung.

