Die Rolle des US-Dollars als Weltreservewährung im Fokus der Wirtschaftspolitik
Die Bedeutung des US-Dollars als weltweite Reservewährung bleibt ein zentrales Thema für die wirtschaftliche Stabilität der Vereinigten Staaten und ihre Zukunftsperspektiven. Scott Bessent, der vorgeschlagene Finanzminister unter Donald Trump, wird dem Senatsausschuss mitteilen, dass die Aufrechterhaltung dieser Rolle entscheidend ist. Aus den vorbereiteten Bemerkungen geht hervor, dass die Sicherung strategisch anfälliger Lieferketten und der sorgfältige Einsatz von Sanktionen unerlässlich sind, um die nationalen Sicherheitsanforderungen der USA zu erfüllen.
Gegenwärtig sieht sich das Land Herausforderungen durch die BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – gegenüber, die versuchen, das dollarbasierte System zu hinterfragen. Trotz bisher fehlender Erfolge bleibt es ein zentrales Anliegen in Trumps wirtschaftlicher Agenda, die Dominanz des Dollars zu bewahren. Scott Bessent hat sich für eine Anpassung der US-Währungspolitik ausgesprochen, allerdings ohne explizit eine Abwertung des Dollars zu befürworten.
In Trumps erster Amtszeit hatte sich der Präsident offen gegen die Aufwertung des Dollars ausgesprochen, da dies den amerikanischen Herstellern schaden könne. Bessent wird im Ausschuss betonen, dass produktive Investitionen Vorrang haben sollten, um das Wirtschaftswachstum zu fördern und inflationstreibende Ausgaben zu vermeiden. Mit einer republikanischen Mehrheit im Senat gilt seine Bestätigung als sicher.

