Deutsche Bank verschlankt weiter: Personalabbau und weniger Filialen
Die Deutsche Bank kündigt an, im laufenden Jahr etwa 2.000 Stellen zu streichen und ihre Filialstrukturen zu straffen. Vorstandschef Christian Sewing erklärte auf einer Konferenz, welche von Morgan Stanley initiiert wurde, dass eine beachtliche Anzahl von Filialen von den geplanten Maßnahmen betroffen sein wird.
Die hierfür erforderlichen Kosten seien bereits berücksichtigt. Der Abbau von Personalstellen resultiert aus den laufenden Bemühungen des Konzerns, seine Ausgaben zu reduzieren. Ein Sprecher des Unternehmens betonte, dass es sich bei den angekündigten Filialschließungen um bereits bekannte Strategien handelt.
Im Einklang mit diesen Maßnahmen und durch Einsparungen im Backoffice-Bereich werden die Arbeitsplätze abgebaut. Eine neue Sparwelle wird jedoch nicht erwartet. Bereits im vergangenen Monat hatte die Deutsche Bank Pläne bekanntgegeben, den Kundenservice verstärkt über digitale Kanäle wie Video- und Telefonberatung abzuwickeln.
Zudem strebt das Unternehmen die Schließung einer "mittleren zweistelligen Zahl" an kleineren Filialen an, wobei Gespräche mit dem Betriebsrat aufgenommen wurden. Momentan beschäftigt der Dax-Konzern etwa 90.000 Mitarbeiter weltweit.

