BMW setzt Erfolgsserie in den USA fort, Audi kämpft mit Absatzrückgängen
Der Münchner Autobauer BMW hat seine imponierende Erfolgsgeschichte auf dem US-Markt auch im Jahr 2025 fortgesetzt. Wie das Unternehmen von seinem US-Sitz in Woodcliff Lake, New Jersey, mitteilte, konnte BMW den Absatz im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 4,7 Prozent auf 388.897 Fahrzeuge steigern. Dies markiert das dritte Jahr in Folge, in dem die Marke Rekordzahlen in den Vereinigten Staaten erzielt. Im vierten Quartal des Jahres verkaufte BMW 113.512 Autos. Diese Zahl stellt allerdings einen Rückgang von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar.
Ein erheblicher Teil des Erfolgsrezepts könnte im Produktionsstandort in Spartanburg, South Carolina, liegen. Dieses Werk ist nicht nur das größte im Produktionsnetzwerk von BMW, sondern erlaubt es dem Automobilhersteller auch, sich gegenüber den Herausforderungen durch US-Zölle auf Autoimporte ein wenig abzusichern. Diese Zölle, eingeführt während der Präsidentschaft von Donald Trump, belasten deutsche Automobilhersteller seit einiger Zeit.
Weniger rosig sind die Zahlen hingegen bei Audi, der Tochtergesellschaft des Volkswagen-Konzerns. Audi muss in den USA rückläufige Verkaufszahlen verkraften. Insgesamt veräußerte das Unternehmen im Jahr 2025 lediglich 164.942 Fahrzeuge, was einem drastischen Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders das vierte Quartal erwies sich als enttäuschend, mit einem Absatzrückgang von 36 Prozent auf 36.233 Autos. Diese Zahlen wurden vom Unternehmenssitz in Herndon, Virginia, bestätigt.

