Chancen und Herausforderungen der CO₂-Bepreisung
Am 16. Juni 2026 findet ein Online-Seminar statt, das sich ausführlich mit dem neuen Gesetz zur CO₂-Bepreisung beschäftigt. Führende Experten werden die Neuerungen erläutern und die Auswirkungen auf verschiedene Bereiche beleuchten.
Rastatt, 04.05.2026 (PresseBox) - Inzwischen hat das im Jahre 2021 in Kraft getretene Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) einige Veränderungen hinter sich. Zuletzt wurde es im Dezember 2023 angepasst.
Die Einführung der CO₂-Bepreisung für Brennstoffe in Form eines nationalen Emissionszertifikatehandels ist ein zentrales Instrument der Bundesregierung zur Erreichung ihrer Klimaziele für 2030.
Unter den neuen nationalen Zertifikatehandel fallen Emissionen fossiler Brennstoffe, die nicht über den europäischen Emissionshandel (EU-ETS) erfasst sind. Dies sind in erster Linie solche in den Bereichen Mobilität und Wärme, gleichermaßen bei Unternehmen und Haushalten.
Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit fossil betriebener Heizkessel und KWK-Anlagen.
Die CO₂-Bepreisung wirft aber auch sehr viele Fragestellungen rund um die konkrete Administration, die Abgrenzung zum Treibhausemissionshandelsgesetz sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Weitergabe der CO₂-Bepreisung auf die Endkunden auf. Dies betrifft bei Wärmelieferverträgen und im Contracting-Bereich auch die notwendigen Veränderungen in den Preisgleitklauseln.
Hinsichtlich der Aufteilung der Kosten bei Vermietungen spielt das neue CO₂-Kostenaufteilungsgesetz eine wichtige Rolle.
In einem rund vierstündigen Online-Seminar wird die Fachanwältin Juliane Kaspers von der Sozietät Becker Büttner Held ausführlich auf die Neuerungen des Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) und des CO₂-Kostenaufteilungsgesetzes, den daraus resultierenden administrativen Vorgaben sowie den Auswirkungen für Wärmelieferanten und KWK-Anlagenbetreiber eingehen.
Um eine individuelle und praxisnahe Veranstaltung gewährleisten zu können, ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Dieses Seminar wird zweimal pro Jahr angeboten.
Das Online-Seminar „Abrechnung von Wärme- und Stromlieferungen“ stellt das ideale Ergänzungsseminar zu der Veranstaltung „Brennstoffemissionshandelsgesetz 2025“ dar.
Lernziele
- Wen betreffen die neuen Regelungen?
- Wie unterscheiden sich EU-Emissionshandelssystem (Treibhausemissionshandelsgesetz) und das neue nationale Emissionshandelssystem nach Brennstoffemissionshandelsgesetz?
- Welche Brennstoff werden vom Brennstoffemissionshandelsgesetz erfasst?
- Wie verhält es sich mit Bio-Methan, Pflanzenöl, Biogas, Klärgas, Deponiegas und Holzgas?
- Wen verpflichtet das BEHG?
- Welche Kosten fallen in den nächsten Jahren an?
- Welche Auswirkungen haben die Regelungen des BEHG
- Wie können die Kosten aus der CO₂-Bepreisung auf die Wärmelieferung umgelegt werden?
- Was für Probleme bei der Kostenumwälzung bestehen für BHKW-Anlagenbetreiber und Betreiber von Heizkesselanlagen?
- Was ist bei der Kostenumlage auf Mieter besonders zu beachten?
- Welche Regelungen existieren im CO₂-Kostenaufteilungsgesetz?
- Wie müssen Wärmelieferungsverträge zukünftig gestaltet werden?
- Welche Auswirkungen finanzieller Art werden die Regelungen des Brennstoffemissionshandelsgesetz für KWK-Anlagenbetreiber mit sich bringen?
- Wie erfolgt die Abgrenzung zwischen TEHG und BEHG?
Die Weiterbildungsveranstaltung richtet sich an BHKW- und PV-Anlagenbetreiber, Ingenieurbüros, Unternehmens- und Energieberater, BHKW-Anbieter, PV-Anbieter, PV-Betreiber, Contractoren, Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, Stromnetzbetreiber, Energieagenturen, Wissenschaftliche Institute, Banken und Versicherungen, Behörden und alle KWK-/PV-Interessierte.
Die nächste BEHG-Online-Veranstaltung findet am 16. Juni 2026 statt. Beginn der Veranstaltung ist um 09:00 Uhr und das Ende der Veranstaltung ist gegen 13:00 vorgesehen.


