Metro 2039: Der Hype ist real – Eine Million Gamer warten bereits auf die Rückkehr in den Untergrund
Die nukleare Winterstimmung ist zurück: Nur zwei Wochen nach der offiziellen Enthüllung bricht Metro 2039 bereits Rekorde. Wie Entwickler 4A Games bekannt gab, wurde der Shooter-Hoffnungsträger bereits über eine Million Mal auf die Wunschlisten der Spieler gesetzt. Nach der langen Funkstille seit Metro Exodus (2019) scheint der Hunger der Community auf klaustrophobischen Survival-Horror größer denn je zu sein. Metro 2039 erscheint voraussichtlich im Winter 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.
Ein Meilenstein mit Ansage
Eine Million Wunschlisten-Einträge in nur 14 Tagen sind eine Ansage an die Konkurrenz. Zum Vergleich: Viele AAA-Titel benötigen Monate, um solche Zahlen zu erreichen. Das zeigt deutlich, dass das Vertrauen in 4A Games trotz der schwierigen Umstände des Studios (bedingt durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierende Umsiedlung nach Malta) ungebrochen ist.
Die Fans haben nicht vergessen, wie Metro Exodus das Genre mit seinen atmosphärischen Semi-Open-World-Arealen bereichert hat. Mit Metro 2039 kehrt das Team nun zu seinen Wurzeln zurück – und das scheint genau den Nerv der Zeit zu treffen.
Zurück im Schlamm: Story und Setting
Während Exodus uns mit der Aurora weit über die Grenzen Moskaus hinausführte, zieht es uns in Metro 2039 zurück in die Tiefe. Doch die Tunnel, die wir kannten, haben sich verändert.
- Der neue Führer: Die Fraktionen der Metro scheinen unter einer mysteriösen Figur namens Hunter vereint zu sein. Veteranen der Serie horchen hier auf: Handelt es sich um den legendären Spartan-Ranger aus dem ersten Teil?
- Ein neuer Held: Du schlüpfst nicht mehr in die Rolle von Artyom, sondern spielst „The Stranger“. Die ersten Trailer deuten an, dass dieser Fremde von Albträumen geplagt wird, in denen Ketten und die mysteriösen „Schwarzen“ (Dark Ones) eine zentrale Rolle spielen.
- Die Spielwelt: Es geht zurück in die klaustrophobischen Tunnel der Moskauer Metro. Die Entwickler versprechen eine deutlich düstere und bedrückendere Atmosphäre als im Vorgänger.
Gameplay: Bewährte Härte im neuen Gewand
Der erste Showcase bei Microsoft hat bereits bestätigt: Die geliebte (und gefürchtete) Survival-Mechanik bleibt Kern des Erlebnisses. Du wirst wieder jeden Schuss abwägen müssen.
- Ressourcen-Management: Die ikonische Armbanduhr ist zurück und zeigt dir unerbittlich an, wann dein Atemfilter den Geist aufgibt.
- Immersives HUD: Wie gewohnt verzichtet das Spiel weitgehend auf klassische Bildschirmanzeigen. Informationen erhältst du direkt über deine Ausrüstung im Spiel.
- Technik-Check: Das Spiel nutzt eine weiterentwickelte Version der 4A Engine, die besonders bei der Beleuchtung (Raytracing-Fokus) neue Maßstäbe setzen soll, um die Dunkelheit der Tunnel noch bedrohlicher zu machen.
Endlich wieder echte Angst?
Die Nachricht über die Million Wunschlisten-Einträge ist mehr als nur eine PR-Zahl – sie ist ein Beweis für die Relevanz der Marke. Nach dem Ausflug an die frische Luft in Exodus fühlt sich die Rückkehr in die Tunnel von Moskau fast wie ein „Nach-Hause-Kommen“ an – nur eben in ein Zuhause voller Mutanten und giftiger Gase.
Dass 4A Games den Mut hat, Artyom (vorerst?) beiseitezustellen und mit dem „Stranger“ eine neue Perspektive einzunehmen, ist riskant, aber bitter nötig für frischen Wind im Franchise. Wenn sie es schaffen, die beklemmende Angst der ersten Teile mit der technischen Brillanz von heute zu kreuzen, erwartet uns im Winter 2026 kein bloßes Sequel, sondern ein echtes Genre-Highlight. Packt schon mal die Ersatzfilter ein – es wird ungemütlich.

