Asiatische Börsen in der Konsolidierungsphase: Australien trotzt dem Abwärtstrend
Die jüngste Konsolidierung der asiatisch-pazifischen Börsenlandschaft setzt sich fort, wobei sich der australische Markt aus dem allgemeinen Rückgang herausheben kann. Die verhaltenen Impulse der US-Börsen haben in Kombination mit der bevorstehenden Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts zur Vorsicht gemahnt.
Der japanische Nikkei 225 verzeichnete ein Minus von 1,63 Prozent, bedingt durch die erneut rückläufigen Reallöhne im November. Diese Entwicklung markiert nicht nur den elften Monat kontinuierlicher Abschwächung, sondern auch eine deutliche Verschärfung der Lage, wie die Strategen der Deutschen Bank hervorheben.
Auch die chinesischen Märkte verzeichneten Einbußen. Der CSI-300-Index verlor 0,82 Prozent, während der Hang-Seng-Index in Hongkong um 1,16 Prozent zurückging. Im Gegensatz dazu konnte der australische Leitindex S&P/ASX 200 um 0,29 Prozent zulegen, was auf die Zurückhaltung der Zentralbank bezüglich Zinserhöhungen zurückgeführt wird, wie von Marktbeobachtern angemerkt.
In Südkorea bewies der Markt relative Stabilität. Der Technologieriese Samsung meldete beeindruckende Quartalsergebnisse, beflügelt durch den Nachfrageboom nach Speicherchips im Zuge der Künstlichen Intelligenz. Trotz der Verdopplung des Betriebsgewinns und eines Umsatzrekords kam es bei den Samsung-Aktien nach einem Hoch zu Gewinnmitnahmen.

