Activision bestätigt Einsatz von KI in Call of Duty
Activision hat eingeräumt, generative Künstliche Intelligenz (KI) zur Erstellung von Spielinhalten in Call of Duty zu nutzen. Spieler hatten bereits seit Monaten den Verdacht, dass einige Grafikelemente - darunter Visitenkarten, Aufkleber und Skins - mit KI erzeugt wurden.
Ein Beispiel war eine festliche Visitenkarte mit einem "zombifizierten" Weihnachtsmann, dessen überzählige Finger auf den Einsatz generativer KI hindeuteten.
Die Bestätigung folgte nach einer Änderung der Steam-Richtlinien: Entwickler müssen ab sofort offenlegen, wenn KI-generierte Inhalte in ihren Spielen verwendet wurden. Dies ist eine Reaktion auf neue Vorgaben des US Copyright Office, das KI-generierte Werke nicht als urheberrechtlich schützbar ansieht.
Auf der Steam-Seite von Call of Duty: Black Ops 6 erklärte Activision: "Unser Team nutzt generative KI-Tools, um bei der Entwicklung einiger Spielinhalte zu helfen." Das Unternehmen beschäftigt Tausende Entwickler, die parallel an mehreren Projekten arbeiten. Dennoch stößt der Einsatz von KI bei vielen Fans auf Kritik. Sie bemängeln, dass qualitativ minderwertige Inhalte entstehen und werfen Activision vor, Kosten zu senken, statt auf kreative Handarbeit zu setzen.

