Resident Evil Film-Reboot begeistert bei Testvorführung – Regisseur Cregger setzt auf Lore-Treue mit eigener Story
Zach Cregger hat mit Barbarian bewiesen, dass er Horror nicht nur versteht, sondern neu denken kann. Dass ausgerechnet er das Ruder beim Resident-Evil-Film-Reboot übernimmt, sorgte bei manchen Fans für Skepsis – doch erste Reaktionen lassen aufhorchen. Eine Testvorführung des neuen Films soll offenbar äußerst positiv aufgenommen worden sein, und das bei einem Projekt, dem man von Anfang an völlige kreative Freiheit gewährt hat.
Testvorführung mit positivem Echo – und vorsichtigem Optimismus
Laut Brancheninsider Daniel Richtman, der auf dem Kurznachrichtendienst X über eine Testvorführung des Resident-Evil-Reboots berichtete, soll der Film schlicht großartig sein. Mehr Details nennt er nicht – was angesichts der strikten Geheimhaltung rund um das Projekt kaum überrascht. Bisher hat niemand aus dem Produktionsteam konkrete Informationen zu Charakteren oder Handlung preisgegeben.
Die Reaktion auf diese Nachricht war in der Community erwartungsgemäß zweigeteilt. Viele freuen sich über das positive Signal – andere hingegen weisen darauf hin, dass eine gelungene Testvorführung nicht zwingend bedeutet, dass der Film eine werkgenaue Umsetzung eines Spiels darstellt. Diese Befürchtung ist nicht ganz unbegründet: Cregger hat mehrfach betont, dass er keine direkte Adaption einer bestimmten Spielgeschichte erzählen wird.
Creggers Versprechen: Lore-treu, aber originell
Was den Kern seiner Herangehensweise betrifft, war Cregger in der Vergangenheit erfrischend offen. Er beschreibt sich selbst als glühenden Verehrer der Spielereihe und verspricht, die Regeln der Spielwelt zu respektieren – ohne dabei eine bereits bekannte Geschichte neu zu erzählen. Leon S. Kennedys Geschichte gehört den Spielen, so sein Argument, und wer sie erleben will, kann die Spiele spielen.
Das ist eine nachvollziehbare Haltung, die gleichzeitig etwas Unbehagen erzeugt: Das Resident-Evil-Universum ist reich an Charakteren, die die Fangemeinde über Jahrzehnte begleitet haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ikonen wie Leon, Jill Valentine oder Claire Redfield in diesem Film auftauchen, scheint gering. Was das für die emotionale Verbindung zur Vorlage bedeutet, wird sich erst beim vollständigen Sehen zeigen.
Freie Hand für einen neuen Ansatz – und ein hochkarätiges Team
Den kreativen Freifahrtschein für das Projekt hat Constantin-Film-CEO Oliver Berben höchstpersönlich ausgestellt. Er sieht das Reboot als Chance, das Franchise einer neuen Generation zugänglich zu machen – ohne die Last vergangener Filme oder die Erwartungen eingefleischter Fans. Cregger hat dementsprechend vollständige Gestaltungsfreiheit erhalten.
Hinter dem Drehbuch steckt eine Zusammenarbeit zwischen Cregger und Shay Hatten, der bereits für John Wick: Chapter 4 und Army of the Dead schrieb – beide Filme, die zeigen, dass Hatten das Genre des actionreichen Horrors beherrscht. Produziert wird der Film von PlayStation Productions gemeinsam mit Constantin Film. Kein Startdatum ist bisher bekannt, doch die positive Testvorführung lässt hoffen, dass die Wartezeit sich lohnen wird.


