World of Warcraft: Midnight – Blizzard gibt den Termin für die Closed Beta bekannt
Kaum ist die fünfte Alpha-Phase von World of Warcraft: Midnight verklungen, lässt Blizzard bereits die nächste Bombe platzen und zementiert den Starttermin für die geschlossene Beta. Ab dem 11. November werden die Pforten nach Quel’thalas erneut aufgestoßen, um die Spieler in das zweite Kapitel der monumentalen Weltenseelen-Saga zu stürzen. Dieses Mal führt der Weg zurück in die uralte Heimat der Elfen, wo ein alles verschlingender Konflikt zwischen den Mächten des Lichts und der Leere zu entbrennen droht. Doch während die Vorfreude auf neue Zonen und Klassenanpassungen steigt, wirft eine tiefgreifende technische Entscheidung einen langen, dunklen Schatten über die Vorbereitungen.
Das goldene Ticket und sein umstrittener Preis
Der Zugang zu diesem exklusiven Testlauf ist auf zwei Wegen möglich. Mutige Abenteurer können sich über ihren Battle.net-Account für eine Einladung registrieren und auf das Glück der Verlosung hoffen. Wer jedoch das Schicksal selbst in die Hand nehmen möchte, kann durch die Vorbestellung der opulenten Epic Edition von Midnight die Warteschlange überspringen und sich sofortigen Zugang sichern. Dieses goldene Ticket gewährt ab dem 11. November direkten Eintritt, wenn auch mit einer von Blizzard angekündigten, möglichen Verzögerung von bis zu 30 Minuten. Es ist ein verlockendes Angebot, das jedoch von einer der kontroversesten Entscheidungen der jüngeren WoW-Geschichte begleitet wird.
Ein Schatten über der Benutzeroberfläche
Mitten in die Euphorie über den nahenden Beta-Start platzt die Nachricht, dass Blizzard den Zugriff für von Spielern erstellte Addons auf die Programmierschnittstelle (API) drastisch einschränken wird. Diese fundamentale Änderung ist kein kleiner Eingriff, sondern ein Erdbeben für die Modding-Community. Prominente und für unzählige Spieler unverzichtbare Addon-Pakete wie ElvUI und WeakAuras haben aufgrund dieser Restriktionen bereits angekündigt, die Entwicklung für Midnight vorerst auf Eis zu legen. Für eine riesige Zahl an Spielern, deren gesamtes Interface und Spielerlebnis auf diesen mächtigen Werkzeugen aufbaut, kommt dies einer Katastrophe gleich. Ein kleiner Trost bleibt: Für die Classic-Version von Mists of Pandaria sollen die Addons weiterhin verfügbar bleiben.
Ein gestaffelter Einblick in die Finsternis
Die Beta selbst wird ihre Inhalte schrittweise enthüllen, um gezieltes Feedback zu ermöglichen. Die erste Woche konzentriert sich auf das Level-Erlebnis in den Zonen Quel’thalas und Zul’aman, die spielbare Einführung des neuen verbündeten Volkes der fledermausartigen Haranir sowie die brandneue „Devourer“-Spezialisierung für Dämonenjäger. Auch neue Kernsysteme wie das Beutesystem und überarbeitete Talentbäume stehen zum Test bereit. In der zweiten und dritten Woche öffnen sich dann die Tore zu den ersten drei Schlachtzügen der Erweiterung. Um jedoch massive Story-Spoiler zu vermeiden, werden die finalen Bosse der Raids „Voidspire“ und „March on Quel’Danas“ noch nicht bekämpfbar sein. Nach der ersten Woche sollen zudem erste Außendekorationen für das Spielerhousing im Stil der Nacht- und Blutelfen verfügbar werden.


