WILL: Follow The Light – Ab sofort kannst Du die Kälte spüren – Open Playtest gestartet
TomorrowHead Studio öffnet ab sofort die Schleusen für den Open Playtest ihres Erstlingswerks WILL: Follow The Light. Wer schon immer wissen wollte, wie sich Einsamkeit am Rande der Welt anfühlt, bekommt nun die einmalige Chance, die ersten 60 Minuten dieses narrativen Schwergewichts hautnah zu erleben. Das Spiel, das in der ersten Jahreshälfte 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen soll, verspricht eine Odyssee, die weit über das gewöhnliche „Walking Simulator“-Genre hinausgeht.
Von Leuchttürmen und verlorenen Söhnen
Der Playtest wirft dich direkt in die Routine von Will, einem Leuchtturmwärter, dessen Leben vom Takt des Ozeans und der Isolation bestimmt wird. Doch die Ruhe trügt. Eine funkensprühende Radiobotschaft zerreißt die Stille: Katastrophe in der Heimat, der eigene Sohn vermisst. Was folgt, ist kein heldenhafter Ritt in den Sonnenuntergang, sondern ein verzweifelter Kampf gegen die Elemente. Du verlässt den sicheren Hafen an Bord deiner treuen Segelyacht „Molly“, um dich in die „Fjorde der Verzweiflung“ zu wagen. Wer die ersten Minuten bereits bei IGN gesehen hat, darf sich freuen: Der Playtest führt deutlich tiefer in die Materie und lässt dich das Ruder selbst in die Hand nehmen.
Unreal Engine 5: Schönheit, die wehtut
Technisch zieht TomorrowHead alle Register. Dank der Unreal Engine 5 wirkt die nordische Wildnis nicht nur realistisch, sie atmet. Das Licht bricht sich im packeisbedeckten Wasser, der Schnee knirscht fast hörbar unter den virtuellen Stiefeln. Doch WILL: Follow The Light ist kein bloßer Grafikblender. Die Entwickler haben ein komplexes Fortbewegungssystem implementiert, das dich fordert. Das Segeln auf der rauen See ist keine Arcade-Einlage, sondern verlangt Respekt vor Wind und Wellen. Und wenn das Wasser endet? Dann warten Hundeschlitten auf dich, um die schneeverwehten Pfade zu bezwingen. Es ist diese Mischung aus physikbasierter Erkundung und intimer Erzählung, die das Spiel so einzigartig macht.
Rätsel, Navigation und die Suche nach sich selbst
Das Gameplay webt klassische Erkundungselemente nahtlos mit realitätsnahen Puzzles zusammen. Du wirst keine abstrakten Schalterrätsel lösen, sondern musst dich auf authentische Wetterstationen verlassen und Navigationssysteme meistern, die Köpfchen verlangen. Jeder Schritt, jede Seemeile bringt dich nicht nur deinem vermissten Sohn näher, sondern auch den Dämonen in Wills eigenem Kopf. Untermalt wird diese Reise von einem experimentellen Soundtrack, der die bedrückende, aber wunderschöne Atmosphäre akustisch perfekt einfängt.ickler hoffen, dass die Spieler diese emotionale Reise annehmen und dabei helfen, die letzten Kanten zu glätten.


