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Review: Beatbot Sora 70 im Test: Kabelloser Poolroboter mit starker Reinigung vom Boden bis zur Wasseroberfläche

07. Juni 2026, 17:46 Uhr · Quelle: toptechnews.de
Review: Beatbot Sora 70 im Test: Kabelloser Poolroboter mit starker Reinigung vom Boden bis zur Wasseroberfläche
Der Beatbot Sora 70 reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und Oberfläche kabellos und erreicht bis zu 300 Quadratmeter.

Ein eigener Pool ist im Sommer ein echtes Highlight, aber jeder Poolbesitzer weiß auch: Sauberes Wasser und ein gepflegter Pool kommen nicht von allein. Blätter, Sand, Insekten, Haare, Pollen, Schmutz am Boden, Ablagerungen an der Wasserlinie und Verunreinigungen an der Oberfläche gehören zum Alltag. Genau deshalb ist ein guter Poolroboter nicht einfach nur ein nettes Zubehör, sondern kann die gesamte Poolpflege deutlich entspannter machen. Mit dem Beatbot Sora 70 hatten wir ein Modell im Blick, das genau diesen Anspruch verfolgt und nicht nur den Boden reinigen möchte, sondern den Pool deutlich umfassender abdeckt.

Der Sora 70 ist ein kabelloser Poolroboter, der Wasseroberfläche, Boden, Wände und Wasserlinie reinigen kann. Zusätzlich kommt er auch mit Flachwasserbereichen und Plattformen zurecht, sofern diese mindestens 20 cm Wassertiefe und eine Mindestfläche von 1 × 1 m bieten. Das ist besonders interessant für moderne Pools mit Stufen, flacheren Zonen oder Liegeflächen, denn genau dort bleiben bei vielen klassischen Poolrobotern oft Schmutz und Ablagerungen zurück.

Besonders spannend ist beim Beatbot Sora 70 die Kombination aus starker Saugleistung, großem Filterkorb, langer Laufzeit und smarter Navigation. Mit 25.700 Litern pro Stunde Saugleistung, 8 Motoren, 18 Sensoren inklusive 2 Ultraschall-Sensoren, einem 10.000-mAh-Akku und einer maximalen Reinigungsfläche von 300 m² ist der Sora 70 klar als leistungsfähiger Poolhelfer ausgelegt. Dazu kommen praktische Funktionen wie automatisches Parken an der Wasseroberfläche, App-Steuerung, Bluetooth und WLAN mit 2,4 GHz und 5 GHz sowie mehrere Reinigungsmodi.

Design und erster Eindruck

Schon beim ersten Blick wirkt der Beatbot Sora 70 wie ein moderner Poolroboter, der nicht nur funktional, sondern auch hochwertig gestaltet wurde. Das Design ist kräftig, technisch und gleichzeitig angenehm sauber. Er wirkt nicht wie ein einfaches Reinigungsgerät, sondern wie ein durchdachtes System, das für anspruchsvollere Poolpflege gemacht ist.

Mit seinen Maßen von 43,4 × 43,0 × 28,5 cm ist der Sora 70 groß genug, um eine starke Reinigungseinheit, einen großen Filterkorb und mehrere Motoren aufzunehmen. Gleichzeitig bleibt er noch handhabbar. Das Gewicht liegt bei 10 kg. Das ist natürlich kein Federgewicht, aber für einen leistungsstarken Poolroboter mit dieser Ausstattung völlig nachvollziehbar. Beim Einsetzen und Herausnehmen merkt man, dass man ein robustes Gerät in der Hand hat. Gleichzeitig wirkt das Gewicht auch positiv, weil der Roboter dadurch stabil und wertig erscheint.

Die Farbvarianten Tiefblau und Lavendelviolett geben dem Gerät einen modernen Look. Gerade Tiefblau passt optisch sehr gut zum Einsatz im Pool, während Lavendelviolett etwas auffälliger und frischer wirkt. Für die Reinigungsleistung spielt die Farbe natürlich keine Rolle, aber bei einem Gerät dieser Preisklasse darf auch die Optik gerne stimmen.

Die Verarbeitung hinterlässt einen soliden Eindruck. Alles wirkt auf den Einsatz im Wasser ausgelegt. Der Roboter ist kabellos, wodurch kein störendes Kabel durch den Pool gezogen werden muss. Genau das ist im Alltag ein riesiger Vorteil. Wer bereits kabelgebundene Poolreiniger kennt, weiß, wie nervig Kabel sein können: Sie verdrehen sich, stören beim Herausnehmen, müssen entwirrt werden und begrenzen manchmal die Bewegungsfreiheit. Beim Sora 70 fällt dieser Punkt weg, und das macht die Nutzung deutlich entspannter.

Technische Daten und Maße

Der Beatbot Sora 70 bringt eine starke technische Basis mit. Der Roboter misst 43,4 cm in der Länge, 43,0 cm in der Breite und 28,5 cm in der Höhe. Das Gewicht liegt bei 10 kg. Die maximale Reinigungsfläche beträgt 300 m², wodurch er auch für größere private Pools sehr interessant ist. Gereinigt werden Wasseroberfläche, Boden, Wasserlinie und Wände. Damit deckt er deutlich mehr Bereiche ab als einfache Poolroboter, die sich nur auf den Boden konzentrieren.

Die Saugleistung liegt bei 25.700 LPH, also 25.700 Litern pro Stunde. Im Inneren arbeiten 8 Motoren, unterstützt von 18 Sensoren, darunter 2 Ultraschall-Sensoren. Der Filterkorb fasst 6 Liter und kann dadurch eine ordentliche Menge Schmutz aufnehmen. Gerade im Herbst, bei Pools in der Nähe von Bäumen oder nach windigen Tagen ist das sehr praktisch. Der enthaltene Filter arbeitet mit 150 μm Porengröße und ist für die tägliche Reinigung ausgelegt. Optional wird ein 3-μm-Ultra-Fine-Filter unterstützt, der für besonders feine Partikel interessant ist.

Der Akku bietet 10.000 mAh Kapazität und basiert auf Lithium-Ionen-Technologie. Geladen wird mit 65 W Schnellladung in etwa 4,5 Stunden. Für die Oberflächenreinigung sind bis zu 7 Stunden Laufzeit möglich, für die Bodenreinigung bis zu 5 Stunden. Die Wasserdichtigkeit ist mit IPX68 angegeben. Als Reinigungsmodi stehen Wasseroberflächen-Modus, Boden-Modus, Pro-Modus, Standard-Modus und ECO-Modus zur Verfügung. Dazu kommen App-Steuerung über die Beatbot App, automatische Rückkehr an die Wasseroberfläche und Rückführung per App, wenn sich der Roboter an der Wasseroberfläche befindet.

Reinigung vom Boden bis zur Wasseroberfläche

Der größte Vorteil des Beatbot Sora 70 liegt in seiner breiten Reinigungsabdeckung. Viele Poolroboter reinigen vor allem den Boden. Das ist wichtig, aber eben nur ein Teil der Poolpflege. In einem echten Pool sammelt sich Schmutz nicht nur unten. Blätter und Insekten treiben an der Oberfläche, Ablagerungen bilden sich an der Wasserlinie, und an den Wänden können sich feine Rückstände festsetzen. Der Sora 70 ist genau dafür gemacht, diese Bereiche zusammenhängender zu reinigen.

Im Alltag ist das ein großer Unterschied. Wenn ein Roboter nur den Boden reinigt, muss man die Oberfläche oft separat mit einem Kescher bearbeiten. Die Wasserlinie muss ebenfalls regelmäßig manuell gereinigt werden. Der Sora 70 nimmt einem deutlich mehr davon ab. Er kann an der Oberfläche arbeiten, die Wände reinigen, die Wasserlinie bearbeiten und den Boden säubern. Dadurch entsteht ein deutlich vollständigeres Reinigungsgefühl.

Besonders nach windigen Tagen oder wenn Bäume in der Nähe stehen, ist die Oberflächenreinigung sehr angenehm. Blätter, Insekten oder andere leichte Verschmutzungen werden nicht erst irgendwann absinken gelassen, sondern direkt an der Oberfläche aufgenommen. Das sorgt dafür, dass der Pool schneller wieder gepflegt aussieht.

Starke Saugleistung und großer Filterkorb

Die Saugleistung von 25.700 Litern pro Stunde ist im Alltag ein echtes Argument. Der Roboter bewegt viel Wasser und nimmt dadurch Schmutz zuverlässig auf. Gerade bei Poolrobotern ist Saugleistung entscheidend, weil Schmutz nicht nur sichtbar am Boden liegt, sondern oft auch feiner Sand, Blütenstaub oder kleine Partikel im Wasser vorhanden sind.

Der 6-Liter-Filterkorb passt sehr gut zu dieser Leistung. Er ist groß genug, um auch größere Mengen Schmutz aufzunehmen, ohne dass man ständig zwischendurch leeren muss. Besonders bei Blättern ist das ein großer Vorteil. Ein kleiner Filterkorb kann schnell voll sein, was die Reinigung unterbricht oder die Leistung verringert. Beim Sora 70 hat man mehr Reserve.

Sehr praktisch ist auch, dass der Roboter Schmutz unterschiedlicher Größe aufnehmen kann. Blätter, Haare, Sand, Insekten und sogar größere Partikel wie Eicheln sind für ihn grundsätzlich kein Problem. Der enthaltene 150-μm-Filter eignet sich sehr gut für die tägliche Reinigung. Wer besonders feine Partikel aus dem Wasser holen möchte, kann den optionalen 3-μm-Filter im Blick behalten. Das macht den Sora 70 flexibel, weil er nicht nur groben Schmutz, sondern bei Bedarf auch feinere Wasserpflege stärker berücksichtigen kann.

Wasseroberflächenreinigung mit JetPulse-System

Die Reinigung der Wasseroberfläche ist beim Sora 70 besonders spannend. Viele Poolbesitzer kennen das Problem: Der Poolboden sieht sauber aus, aber oben treiben Blätter, Insekten oder feiner Schmutz. Dann wirkt der Pool trotzdem ungepflegt. Genau hier spielt der Sora 70 seine Stärke aus.

Das JetPulse-System hilft dabei, die Oberfläche gezielt zu reinigen. Im Alltag bedeutet das, dass der Roboter nicht nur am Boden arbeitet, sondern auch oben aktiv Schmutz einsammelt. Gerade bei offenen Pools ist das sehr hilfreich. Je nach Umgebung landet jeden Tag etwas auf der Wasseroberfläche. Ein Roboter, der diesen Bereich mit abdeckt, spart sehr viel manuelle Arbeit.

Besonders angenehm ist die lange Laufzeit in diesem Modus. Bis zu 7 Stunden Oberflächenreinigung ermöglichen ausgedehnte Reinigungszyklen. Dadurch kann der Roboter auch über längere Zeit dafür sorgen, dass die Oberfläche sauber bleibt. Für Poolbesitzer, die Wert auf einen dauerhaft gepflegten Eindruck legen, ist das ein echter Mehrwert.

Bodenreinigung und Wände

Auch bei der Bodenreinigung macht der Beatbot Sora 70 einen starken Eindruck. Der Roboter arbeitet mit optimierten Reinigungswegen in S-Form. Das ist wichtig, weil eine systematische Reinigung deutlich effizienter ist als zufälliges Herumfahren. Der Pool wird strukturierter abgefahren, und man bekommt ein gleichmäßigeres Ergebnis.

Auf dem Poolboden sammelt sich meist der schwerere Schmutz: Sand, kleine Steinchen, abgesunkene Blätter oder feine Ablagerungen. Der Sora 70 nimmt diese Verschmutzungen zuverlässig auf und sorgt dafür, dass der Poolboden deutlich gepflegter wirkt. Besonders bei größeren Pools ist es angenehm, wenn man nicht selbst mit Bodensauger oder Kescher nacharbeiten muss.

Die Wandreinigung ist ebenfalls wichtig. Ablagerungen bleiben nicht nur unten liegen. An Poolwänden können sich feine Schmutzränder oder Beläge bilden, vor allem an Stellen, an denen die Wasserbewegung geringer ist. Der Sora 70 kann die Wände reinigen und trägt dadurch zu einem saubereren Gesamtbild bei. Besonders die Kombination aus Boden, Wand und Wasserlinie macht ihn sehr komplett.

Wasserlinie und Plattformen

Die Wasserlinie ist einer der Bereiche, die bei der Poolpflege schnell unangenehm werden können. Dort sammeln sich Rückstände, Sonnencreme, Pollen, feiner Schmutz und Ablagerungen. Wenn man sie zu lange ignoriert, sieht der Pool schnell weniger gepflegt aus. Der Sora 70 kann auch diesen Bereich reinigen und nimmt einem damit eine der lästigeren Aufgaben ab.

Spannend ist außerdem die Fähigkeit, Flachwasserbereiche und Plattformen zu reinigen. Er funktioniert ab einer Wassertiefe von 20 cm und auf Plattformen mit einer Mindestfläche von 1 × 1 m. Das ist besonders interessant für moderne Pools mit Sitzbereichen, Treppen oder Sonnenplattformen. Viele Poolroboter kommen mit solchen Bereichen nicht besonders gut zurecht. Der Sora 70 wirkt hier deutlich vielseitiger.

Auch Treppen können gereinigt werden, sofern die Bedingungen passen. Die Wassertiefe sollte über 20 cm liegen, und Länge sowie Breite der Treppen sollten mindestens 1 m betragen. Gerade bei breiteren Stufen oder flachen Poolbereichen ist das ein großer Komfortgewinn, weil dort oft Schmutz liegen bleibt.

Navigation, Sensoren und Hindernisvermeidung

Die 18 Sensoren, darunter 2 Ultraschall-Sensoren, sorgen dafür, dass der Beatbot Sora 70 seine Umgebung besser wahrnimmt. Im Alltag ist das besonders wichtig, weil Pools sehr unterschiedlich aufgebaut sein können. Rechteckig, rund, nierenförmig, Freiform, mit Stufen, Plattformen, unterschiedlichen Tiefen oder besonderen Kanten – ein guter Poolroboter muss sich anpassen können.

Der Sora 70 ist für viele Poolformen geeignet, darunter rechteckige, runde, nierenförmige und Freiform-Pools. Auch bei Materialien ist er breit kompatibel, etwa Beton, Keramikfliesen, Vinyl und Glasfaser. Dadurch passt er zu sehr vielen privaten Pools.

Die Hindernisvermeidung ist ebenfalls ein wichtiger Komfortpunkt. Der Roboter erkennt Hindernisse und kann entsprechend reagieren. Das sorgt für weniger Unterbrechungen und eine flüssigere Reinigung. Gerade in Pools mit Stufen, Übergängen oder ungewöhnlicher Form ist das hilfreich.

Akku und Laufzeit

Der 10.000-mAh-Akku ist ein starkes Argument für den Sora 70. Bis zu 5 Stunden Bodenreinigung und bis zu 7 Stunden Oberflächenreinigung sind im Alltag sehr komfortabel. Viele Pools lassen sich damit in einem Durchgang gut reinigen. Besonders bei größeren Pools ist diese Reserve wichtig.

Die Ladezeit von etwa 4,5 Stunden mit 65 W Schnellladung ist für ein Gerät dieser Größe und Leistung absolut angenehm. Man lädt den Roboter auf, setzt ihn ein und kann ihn anschließend lange arbeiten lassen. Der ultrasichere Titan-Ladestecker wirkt zusätzlich hochwertig und robust.

Im Alltag gefällt uns besonders, dass der Roboter kabellos arbeitet. Kein Kabel, das sich verdreht. Kein Kabel, das beim Herausnehmen stört. Kein Kabel, das im Wasser herumliegt. Das macht die Nutzung deutlich angenehmer und moderner.

App-Steuerung und automatisches Parken

Die Beatbot App erweitert die Bedienung des Sora 70 sinnvoll. Der Roboter unterstützt Bluetooth sowie WLAN mit 2,4 GHz und 5 GHz. Über die App lassen sich Modi wechseln und der Roboter kann ferngesteuert werden, wenn er sich auf der Wasseroberfläche befindet. Besonders praktisch ist die Rückkehr auf Fingertipp in der App.

Das automatische Parken an der Wasseroberfläche ist einer der besten Komfortpunkte. Wer schon einmal einen schweren Poolroboter vom Beckenboden herausheben musste, weiß, wie mühsam das sein kann. Der Sora 70 hebt sich nach der Reinigung automatisch an die Oberfläche. Dadurch lässt er sich deutlich einfacher entnehmen. Bei einem Gerät mit 10 kg Gewicht ist das im Alltag sehr wertvoll.

Diese Funktion macht die Nutzung viel angenehmer. Man muss nicht im Pool herumangeln oder den Roboter umständlich hochziehen. Er kommt dorthin, wo man ihn einfacher greifen kann. Genau solche Details entscheiden oft darüber, ob man ein Gerät regelmäßig nutzt oder nur gelegentlich auspackt.

Reinigungsmodi für unterschiedliche Situationen

Der Sora 70 bietet mehrere Reinigungsmodi: Wasseroberflächen-Modus, Boden-Modus, Pro-Modus, Standard-Modus und ECO-Modus. Dadurch lässt sich die Reinigung besser an die Situation anpassen. Nicht jeder Pool braucht jeden Tag die gleiche Intensität.

Wenn nach einem windigen Tag viele Blätter auf der Oberfläche schwimmen, ist der Wasseroberflächen-Modus besonders sinnvoll. Wenn der Poolboden sandig oder verschmutzt ist, nutzt man den Boden-Modus. Der Pro-Modus eignet sich für eine gründlichere Reinigung, während der ECO-Modus für regelmäßige Pflege mit längerer Effizienz interessant ist. Der Standard-Modus ist wahrscheinlich für viele Nutzer der normale Alltagsmodus.

Diese Flexibilität gefällt uns sehr gut. Ein guter Poolroboter sollte nicht nur einen einzigen Ablauf kennen, sondern sich an unterschiedliche Verschmutzungen anpassen lassen. Genau das macht den Sora 70 sehr praktisch.

Kompatibilität mit verschiedenen Pools

Der Beatbot Sora 70 ist für überirdische und eingelassene Pools geeignet. Er funktioniert mit verschiedenen Poolformen wie rechteckig, rund, nierenförmig und Freiform. Bei den Materialien unterstützt er unter anderem Beton, Keramikfliesen, Vinyl und Glasfaser. Auch Salzwasserpools sind möglich, solange die Salzkonzentration unter 5000 PPM liegt.

Diese breite Kompatibilität ist ein großer Vorteil. Viele Poolbesitzer sind unsicher, ob ein bestimmter Roboter zum eigenen Pool passt. Beim Sora 70 ist der Einsatzbereich sehr breit. Nicht geeignet ist er für Naturpools, was man vor dem Kauf berücksichtigen sollte. Für klassische private Pools ist er jedoch sehr vielseitig aufgestellt.

Auch Infinity-Pools können gereinigt werden. Dabei arbeitet der Roboter mit einer Erkundung und anschließender systematischer Reinigung entlang der längsten Seite. Das zeigt, dass der Sora 70 nicht nur für Standardbecken gedacht ist, sondern auch besondere Poolformen berücksichtigt.

Reinigungsergebnis im Alltag

Im Alltag überzeugt der Beatbot Sora 70 besonders durch das Gefühl, dass die Poolpflege deutlich weniger Handarbeit verlangt. Der Boden wird sauberer, die Wasserlinie wirkt gepflegter, die Wände werden mit berücksichtigt, und die Oberfläche kann von Blättern und Schmutz befreit werden. Dadurch sieht der Pool insgesamt schneller wieder einladend aus.

Gerade wenn der Pool regelmäßig genutzt wird, ist das wichtig. Niemand möchte vor jeder Nutzung erst lange reinigen. Mit dem Sora 70 kann man die Pflege viel besser automatisieren. Man setzt den Roboter ein, wählt den passenden Modus und lässt ihn arbeiten. Danach parkt er an der Oberfläche und lässt sich einfacher entnehmen.

Besonders bei Pools in der Nähe von Bäumen oder Sträuchern ist der große Filterkorb ein Vorteil. Blätter und Insekten landen oft täglich im Wasser. Der Sora 70 nimmt viel davon auf, ohne dass man ständig unterbrechen muss. Das spart Zeit und macht die Poolpflege entspannter.

Kleine Kritikpunkte

So positiv unser Eindruck auch ist, ein paar Punkte sollte man beachten. Mit 10 kg ist der Sora 70 kein leichtes Gerät. Das automatische Parken an der Wasseroberfläche hilft zwar sehr, trotzdem muss man ihn beim Herausnehmen sicher greifen können. Wer körperlich eingeschränkt ist, sollte diesen Punkt bedenken.

Außerdem ist der Sora 70 nicht für Naturpools geeignet. Wer einen klassischen eingelassenen oder aufgestellten Pool hat, ist sehr gut aufgestellt. Bei naturnahen Poolanlagen sollte man jedoch ein anderes Reinigungskonzept wählen.

Auch die App-Steuerung hat eine wichtige Einschränkung: Die Fernsteuerung und Rückkehr per App funktionieren, wenn sich der Roboter an der Wasseroberfläche befindet. Unter Wasser ist die Bedienung naturgemäß eingeschränkter. Das ist technisch nachvollziehbar, sollte aber realistisch eingeordnet werden.

Schlusswort

Der Beatbot Sora 70 ist ein sehr überzeugender kabelloser Poolroboter für alle, die ihre Poolpflege deutlich komfortabler gestalten möchten. Er reinigt nicht nur den Boden, sondern auch Wasseroberfläche, Wände und Wasserlinie. Dadurch deckt er viele Bereiche ab, die bei einfacheren Poolrobotern oft manuell nachgearbeitet werden müssen. Besonders die Oberflächenreinigung, der große 6-Liter-Filterkorb und das automatische Parken an der Wasseroberfläche machen im Alltag einen echten Unterschied.

Die technischen Daten passen sehr gut zum Premiumanspruch: 43,4 × 43,0 × 28,5 cm Maße, 10 kg Gewicht, 300 m² maximale Reinigungsfläche, 25.700 LPH Saugleistung, 8 Motoren, 18 Sensoren, 10.000-mAh-Lithium-Ionen-Akku, IPX68, bis zu 7 Stunden Oberflächenreinigung, bis zu 5 Stunden Bodenreinigung und eine Ladezeit von etwa 4,5 Stunden mit 65 W Schnellladung. Dazu kommen mehrere Reinigungsmodi, App-Steuerung, Bluetooth und WLAN mit 2,4 GHz und 5 GHz.

Am meisten überzeugt hat uns die Vielseitigkeit. Der Sora 70 ist nicht nur für perfekt rechteckige Pools gedacht, sondern unterstützt verschiedene Poolformen und Materialien. Er kommt mit eingelassenen und überirdischen Pools zurecht, kann in Flachwasserbereichen ab 20 cm arbeiten und ist auch für Pools mit Plattformen interessant. Gerade moderne Poolanlagen profitieren von dieser Flexibilität.

Wer nur einen einfachen Bodenreiniger sucht, wird hier vermutlich mehr Technik bekommen, als er benötigt. Wer aber einen leistungsstarken, kabellosen und sehr vielseitigen Poolroboter möchte, der möglichst viele Reinigungsbereiche übernimmt, bekommt mit dem Beatbot Sora 70 ein richtig starkes Gesamtpaket. Er spart Zeit, reduziert manuelle Arbeit und sorgt dafür, dass der Pool häufiger sauber, gepflegt und einladend wirkt.

TopTechNews_Gold

Review: Beatbot Sora 70 im Test: Kabelloser Poolroboter mit starker Reinigung vom Boden bis zur Wasseroberfläche
9.5
Qualität
9
Steuerung
8.5
Design
8.5
Preis Leistung
8.5
Ausstattung
Gesamtwertung 8.8 / 10
Unser Fazit
Unser Eindruck fällt deshalb sehr positiv aus: Der Beatbot Sora 70 ist ein moderner Poolroboter mit starker Reinigungsleistung, langer Laufzeit, großer Schmutzaufnahme und hohem Komfort. Für Poolbesitzer, die ihren Pool nicht nur reinigen, sondern die Pflege deutlich entspannter und smarter gestalten möchten, ist er eine sehr spannende Wahl.
Poolroboter / Poolreiniger / Beatbot / Sora 70 / Test / Review / Technik
[toptechnews.de] · 07.06.2026 · 17:46 Uhr
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