Wie man ein Darlehen richtig berechnet
Wer einen Kredit aufnehmen möchte, muss sich natürlich einige Fragen stellen. Denn das schlimmste Szenario wäre, wenn das Darlehen nicht mehr bedient werden könnte. Insbesondere jetzt, zu Zeiten niedriger Zinsen, nutzen viele Verbraucher die Möglichkeit Ihr Zuhause zu modernisieren oder sanieren und so etwas für die Umwelt zu tun. Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie hoch die Kreditraten sein dürfen, um sie auch in schlechten Zeiten tilgen zu können. Mit einem Darlehen Rechner ist dies in der Regel kein Problem, da man hier sehr variabel die Kreditsumme und die Kreditraten eingeben kann. Wer jedoch lieber selbst den Kredit berechnen möchte, benötigt lediglich einige Informationen. Der Vorteil der eigenen Berechnung ist, dass diese sehr individuell ist und so mit Zinsen, Raten und auch Darlehenssumme flexibel gerechnet werden kann. Kreditrechner aus dem Internet geben meist nur bestimmte Parameter vor, die so übernommen werden müssen. Daher ist die eigene Berechnung des Kredites sicher sinnvoll, um sich genau auszurechnen, welche Möglichkeiten es gibt.
So wird der Kredit berechnet
Zur Berechnung eines Darlehens muss natürlich die Darlehenssumme als Grundlage genommen werden. Weiterhin benötigt man die Laufzeit wie auch die Verzinsung der Bank. Mit diesen Daten kann der Kredit recht gut berechnet werden, wenn man auf erneuerbare Energie umstellen möchte und so etwas für die Umwelt tun möchte. Auf Lumina Blog gibt es übrigens tolle Informationen zu erneuerbaren Energien. Damit die Modernisierung auch wirklich erfolgreich wird, ist die Kreditrate von großer Bedeutung. Dabei sollte jeder wissen, dass die Laufzeit ein wichtiger Aspekt ist, um die Darlehensrate zu reduzieren. Doch auch die Höhe des Darlehens beeinflusst die Kreditrate maßgeblich. Weiterhin ist der Zinssatz ein wichtiger Faktor, der darüber entscheidet, wie hoch die Rate ausfällt. All diese Faktoren spielen in die Berechnung mit ein, was heißt, dass man ohne genau Daten den Kredit nicht genau berechnen kann. Um nun den Kredit genau berechnen zu können, benötigt man eine Formel.
Ein Ratenkredit kann beispielsweise mit dieser Formel berechnet werden:
n = D + B ÷ R - (D × p ÷ 100)
- n = Anzahl der Raten
- D = Darlehensbetrag
- B = Bearbeitungsgebühr
- R = Höchstrate
- p = Zinssatz pro Monat
Allerdings gibt es noch weitere Faktoren, die die Kreditkosten beeinflussen – der effektive Jahreszins und die Bearbeitungsgebühr. Die Bearbeitungsgebühr ist in der Regel im effektiven Jahreszins enthalten. Doch Vorsicht! Die Zulässigkeit der Bearbeitungsgebühr sollte unbedingt geprüft werden, da es im Jahr 2014 ein Urteil dazu gab, bei dem die Gebühren bei vielen Darlehen als unzulässig erklärt wurden.
Um jetzt aber die monatlich Rate zu berechnen, benötigen Sie vor allem diese drei Parameter:
- Kreditsumme – also welche Summe finanziert werden soll
- Laufzeit – über welchen Zeitraum soll der Betrag finanziert werden?
- Zinssatz – wie hoch ist die Verzinsung der Kreditsumme?
Dabei wird zuerst für jedes Jahr der Laufzeit die Zinszahlung berechnet. Dann werden die Zinsen zur Nettokreditsumme gezählt und durch die Laufzeit geteilt. Aus diesem Betrag ergeben sich die monatlichen Zinsen, die bezahlt werden müssen. Da die meisten Banken diesen Betrag jedoch aufrunden, ergibt sich in der Regel ein sehr krummer Betrag bei der Schlussrate. Dennoch kann diese Berechnung dabei helfen, die passende Bank für sich zu finden. Natürlich ist die Berechnung mit einem Kreditrechner aus dem Internet deutlich einfacher, aber nicht so flexibel.


