«A Haunting in Venice» floppt

Im Anschluss fertigte «Extra» eine große Reportage über Zimmerpflanzen an. Aber auch Menschenhandel in Massagesalons ist ein wichtiges Thema.
Der Fernsehsender RTL strahlte am Dienstag keine weitere Folge von «Deutschland sucht den Superstar» aus, stattdessen bekamen die Zuschauer den dritten Teil der Disney-Produktion A Haunting in Venice mit Kenneth Branagh zu sehen, in der Michelle Yeoh eine Hauptrolle übernahm. Der zweistündige Film verbuchte nur 1,26 Millionen Zuschauer und führte zu 6,4 Prozent. Bei den Werberelevanten waren 0,19 Millionen dabei, der Marktanteil lag bei 5,5 Prozent. «Tod auf dem Nil» sahen Ende Oktober 2023 noch 1,35 Millionen Zuschauer in Sat.1, der erste Teil erreichte im Weihnachtsprogramm 2019 sogar 2,41 Millionen.
Zurück zu RTL: Vanessa Deubel und Burkhard Kress haben während ihrer monatelangen Undercover-Recherche ein System von Menschenhandel und Ausbeutung aufgedeckt: Hinter traditionell chinesischen Massagesalons verstecken sich oft mitten in Wohnhäusern und Einkaufsstraßen illegale Bordelle. Zudem lief eine Reportage über Pflanzen, bei der sich herausstellte, dass die Blumen aus Baumärkten und Discountern oft aus den gleichen Anlagen stammten. Extra verzeichnete am Dienstag 0,78 Millionen Zuschauer und fuhr 7,1 Prozent Marktanteil ein. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,20 Millionen erzielt, das bedeutete 9,9 Prozent.
Beim Schwestersender VOX lief Sing meinen Song – Das Tauschkonzert. Dieses Mal wurden Songs von Mark Forster neu interpretiert. Da die Sendung auch nicht mehr gegen «DSDS» lief, verzeichnete die Show 1,21 Millionen Zuschauer und holte 6,2 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,46 Millionen eingefahren, was zu 13,4 Prozent führte. Mit Die Mark Forster-Story holte VOX im Anschluss noch 0,61 Millionen Zuschauer bei allen und 5,6 Prozent bei den Werberelevanten.

