Warum Sie Unkraut bereits im Frühjahr entfernen sollten

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Wenn der Winter langsam seine volle Wucht verliert und der Boden wieder auftut, dann kommt langsam die grüne Welt zurück. Das hat natürlich damit zu tun, dass die Frühjahrsblüher zusammen mit den ersten warmen Sonnenstrahlen durchbrechen. Ein freudiges Wiedersehen kommt allerdings jedes Jahr auch mit dem für viele ärgerlichen Unkraut einher, dass sich ebenfalls in voller Pracht präsentieren will.

Damit dieses sich nicht unkontrolliert im heimischen Garten ausbreitet, empfiehlt es sich auf jeden Fall, schon im Frühjahr mit dem Jäten anzufangen. Das richtige Werkzeug sollte natürlich nicht fehlen. Bevor der Winter zu Ende ist empfiehlt es sich also, den richtigen Unkrautzieher zu finden. Einen Vergleich der besten Produkte finden z.B. auf Produktvergleicher.org oder anderen Vergleichsportalen.

Wenn das richtige Werkzeug vorhanden ist, dann können unliebsame Pflanzen entfernt werden, bevor der Sommer kommt. Das verhindert eine extreme Ausbreitung und spart Zeit im Sommer. Dabei kommt es auf die Entsorgung und den richtigen Boden an.

Welche Vorteile das Jäten im Frühjahr mit sich bringt

Die meisten Hobby-Gärtner entfernen das Unkraut, wenn der Sommer bereits gekommen ist. Die ungeliebten Unkräuter haben sich zu dieser Zeit allerdings schon sehr weit ausgebreitet und zeigen sich zumeist ziemlich hartnäckig. Daher lohnt es sich in jedem Fall, schon im Frühjahr mit dem Unkraut jäten zu beginnen. Bei kalten Temperaturen wächst dieses zwar nicht so schnell wie im Sommer. Die Bayerische Gartenakademie erklärte aber unlängst, dass Unkraut trotzdem schneller wächst als Kulturpflanzen.

Im Frühjahr kommt der große Vorteil hinzu, dass das Unkraut besser von den anderen Pflanzen unterschieden werden und allgemein besser erkannt werden kann. Daher lässt es sich einfacher und besser ausreißen. Vor allem bei Unkräutern, die sich über Samen vermehren, macht das Jäten im Frühjahr enorm viel Sinn. Wenn diese vor dem Blütenansatz entfernt werden, dann wird ihnen schnell der Garaus gemacht. Das hat den Grund, dass sich die Samen nicht mehr auf dem Boden vermehren können und dadurch keine neuen Unkräuter im Garten sprießen. Einige der Samen können sogar über Jahre hinweg keimfähig bleiben, was das frühe Jäten umso sinnvoller macht.

"Immer dran bleiben", lautet das Motto beim Jäten - zumindest wenn es nach der Gartenakademie geht. Wer im Frühjahr anfängt, der hat allerdings über den Sommer hinweg deutlich weniger Arbeit. Unkräuter wie Ehrenpreis, Springkraut, einjähriges Rispengras, gemeines Kreuzkarut und Vogel-Sternmiere sind beispielsweise allesamt schnell nachwachsend. Wenn diese nach und nach - also vor allem regelmäßig - entfernt werden, dann erstrahlt der Garten immer in dem Glanz der Pflanzen, die dort auch sein sollen.

Ein Tipp zum Abschluss: Wurzelkräuter wie Schachtelhalm, Winde, Quecke oder Giersch bilden im Boden dichte Geflechte, welche sich auch oberirdisch ausbreiten, wenn es wärmer wird. Diese sollten im Frühjahr dann gleich entfernt werden, bevor sie sich weiter ausbreiten. Am Besten geht man gegen diese mit bei feuchtem Boden vor, weil sich die Wurzeln dann deutlich besser ausgraben lassen. Sie sollten versuchen, alle Wurzelstücke zu entfernen, das zurückbleibende Stücke einfach Weiterwachsen. Das ist nicht immer ideal möglich, Sie können nach zwei bis drei Wochen aber noch einmal ansetzen - um wirklich sicher zu gehen.

Die richtige Entsorgung

Die unerwünschten Gewächse müssen nach dem Jäten natürlich auch fachgerecht entsorgt werden und auf keinem Fall am Boden liegen bleiben. Das hat den Grund, dass die Unkräuter Restfeuchte aus ihren Stängeln und Blättern in die Samenansätze leiten und sie daher nur sehr langsam vertrocknen. Sie können sich dadurch sogar weiter entwickeln und schnell beginnt der ganze Zyklus rund um die Gewächse erneut.

Unkraut sollte daher immer im Biomüll entsorgt werden, auch wenn dieser zu manchen Zeiten ziemlich voll werden kann.

Finden Sie den richtigen Unkrautzieher

Unkraut jäten gehört für die meisten Gartenarbeiter nicht gerade zu ihrer Lieblingsbeschäftigung. Mit dem richtigen Material kann es aber sogar ein wenig Spaß machen und wenn nicht, dann sind Sie immerhin schneller fertig und blicken auf ein zufriedenstellendes Ergebnis. Der richtige Unkrautzieher ist daher eine große Erleichterung in der Gartenarbeit.

Bei den verschiedenen Modellen gibt es eine Menge Unterschiede was Qualität und Nutzen angeht. Klar ist, dass ein Unkrautzieher die Gewächse restlos und zuverlässig beseitigen muss - und zwar wenn möglich mitsamt Wurzeln. Die beliebtesten Marken sind Tacklife, Gardena und Fiskars.

Garten / Unkraut / Frühjahr
02.03.2021 · 16:28 Uhr
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