Versammelte Diplomatie: Gipfeltreffen zur Ukraine-Krise in Paris
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Dienstag in Paris an entscheidenden Gesprächen zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine teilnehmen. Diese Teilnahme erfolgt auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu einem Treffen der sogenannten 'Koalition der Willigen'.
Neben dem Bundeskanzler werden auch Staats- und Regierungschefs aus verschiedenen europäischen Ländern sowie Vertreter der Europäischen Union und der NATO anwesend sein. Die Vereinigten Staaten und die Ukraine sind ebenfalls vertreten, wobei einige Delegierte persönlich anwesend sein werden, während andere sich virtuell zuschalten. Merz wird seine Teilnahme persönlich gestalten.
Die intensiven Friedensverhandlungen, die von US-Präsident Donald Trump initiiert wurden, stoßen auf Herausforderungen, da Russland nicht direkt am Verhandlungstisch sitzt. Moskau fordert für die Beendigung seiner militärischen Aktionen weitreichende Zugeständnisse, die von der Regierung in Kiew nicht akzeptiert werden. Insbesondere lehnt die Ukraine territoriale Zugeständnisse ab, die von Russland beansprucht werden. Angesichts dieser Umstände bleibt ein Ende des fast vier Jahre andauernden Konflikts ungewiss, was den diplomatischen Bemühungen zusätzliche Dringlichkeit verleiht.

