Kanzler Merz: Deutschland signalisiert militärische Unterstützung für Ukraine-Friedenspläne
Bei einem Treffen westlicher Helfernationen in Paris sprach sich Bundeskanzler Friedrich Merz für eine klare Engagement-Strategie Deutschlands im Rahmen eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine aus. Deutschland sei bereit, politische, finanzielle und militärische Unterstützung zu leisten. Merz betonte, dass eine mögliche Entsendung von Truppen in benachbartes NATO-Gebiet nach einem festgelegten Waffenstillstand in Betracht gezogen wird.
Über konkrete Maßnahmen muss die deutsche Regierung noch entscheiden, sobald alle Bedingungen feststehen. Der Kanzler schloss keine Optionen aus und betonte die Wichtigkeit von starken, rechtlich bindenden Sicherheitsgarantien, auch seitens der USA, um eine Friedenslösung dauerhaft zu sichern.
Zur Frage der Truppenstationierung äußerte sich Merz offen gegenüber der Kombination von stationierten Truppen in der Ukraine zur Unterstützung der dortigen Streitkräfte und zusätzlichen Einheiten in angrenzenden Ländern, um auf mögliche russische Aggressionen vorbereitet zu sein. Diese mehrdimensionale Strategie unterstreicht Deutschlands Engagement für den Frieden, auch wenn der Weg dorthin von Kompromissen geprägt sein wird.
Mit Blick auf den ungewissen Zeithorizont für das Schweigen der Waffen betonte Merz die Entschlossenheit, unermüdlich für Frieden zu arbeiten, auch wenn dies nicht ohne gewisse Zugeständnisse möglich sein wird.

