Trump kündigt deeskalierenden Ansatz nach Vorfällen in Minneapolis an
Die USA stehen nach den tragischen Ereignissen in Minneapolis unter einem neuen Stern. US-Präsident Donald Trump hat einen gemäßigteren Kurs im Umgang seiner Regierung angekündigt, nachdem in den jüngsten Monaten wiederholt tödliche Schüsse durch Bundesbeamte die Öffentlichkeit erschüttert haben. Im Interview mit dem Fernsehsender Fox News erklärte Trump, dass eine Deeskalation stattfinden soll, verzichtete jedoch auf detaillierte Informationen zu möglichen Anpassungen der kritisierten Taktiken der Einwanderungsbehörden. Ein vollständiger Abzug der Einsatzkräfte aus dem Bundesstaat Minnesota ist allerdings nicht beabsichtigt.
Seit Jahresbeginn sind zwei Menschen in Minneapolis von Bundesbeamten tödlich getroffen worden, was eine breite Welle der Empörung und Fragen an die Regierung nach sich zog. Besonders der Vorfall rund um den Tod von Alex Pretti zog landesweites Aufsehen auf sich, da Videos widersprüchliche Darstellungen im Vergleich zu offiziellen Berichten liefern. Präsident Trump nannte beide Vorfälle "schrecklich", was die kritische Lage zusätzlich unterstreicht.
In der Zwischenzeit hat ein Wechsel in der Führung der Grenzschutzbehörde stattgefunden. Tom Homan tritt an die Stelle von Gregory Bovino und bringt eine langjährige Karriere im Grenzschutz mit. Bekannt ist Homan jedoch auch für die umstrittene Praxis der Familientrennungen, die während Trumps erster Amtszeit im Fokus standen. Trump selbst verteidigte den umfangreichen Einsatz von Bundesbeamten in Minnesota, der im Rahmen seiner strikten Abschiebepolitik erfolgt. Nach eigenen Aussagen habe man zahlreiche Kriminelle aus dem Bundesstaat entfernt.

