Thyssenkrupps Tochter TKMS sieht goldene Zeiten am Horizont
Der Marineschiffbauer TKMS, kurz vor seiner Abspaltung von Thyssenkrupp, rechnet angesichts der globalen Krisenherde mit einem deutlichen Aufwind für seine Geschäftstätigkeiten. Mittelfristige Aussichten deuten auf ein jährliches Umsatzwachstum von rund zehn Prozent hin, wie das Unternehmen beim ersten Kapitalmarkttag bekanntgab.
Laut Paul Glaser, Finanzvorstand von TKMS, sei insbesondere gegen Ende des Betrachtungszeitraums mit einer 'beschleunigten Entwicklung' zu rechnen. Ein bereits jetzt beeindruckendes Auftragsvolumen von 18,6 Milliarden Euro, so der Stand Ende Juni, bildet die solide Grundlage für diese optimistische Prognose.
Die Margen auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sollen zukunftsgerichtet auf über sieben Prozent anwachsen. Neben den operativen Zielen steht auch die finanzielle Attraktivität für Aktionäre im Fokus: Geplant ist eine Dividendenausschüttung von 30 bis 50 Prozent des Nettogewinns, erstmals vorgesehen für 2027, bezogen auf das Geschäftsjahr 2025/2026. Thyssenkrupp plant, TKMS über einen Spin-off an die Börse zu bringen – ein Vorhaben, das nach wie vor für diesen Herbst vorgesehen ist.

