Taifun "Wipha" wirbelt Hongkong durcheinander und bringt Chaos
Ein massiver Taifun hat das alltägliche Leben in Hongkong massiv durcheinandergebracht und zu erheblichen Störungen geführt. In der chinesischen Sonderverwaltungsregion schlug "Wipha" mit voller Wucht zu und führte zwischenzeitlich zur Ausrufung der höchsten Warnstufe zehn – ein seltenes Ereignis, das die Dramatik der Lage unterstreicht.
Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz: Bis zum Abend wurden 471 Vorfälle wegen umgestürzter Bäume gemeldet. In eindrucksvollen, aber auch besorgniserregenden Bildern sah man vereinzelt Fahrzeuge, die unter der Last gefallener Bäume begraben wurden.
Die medizinische Infrastruktur war ebenfalls gefordert – 16 Männer und 10 Frauen benötigten die Versorgung in örtlichen Kliniken. Zum Glück wurde die Warnstufe gegen Abend wieder herabgestuft, was den Bewohnern der Region etwas Erleichterung verschaffte.
Doch nicht nur die Straßen waren betroffen, auch der Luftverkehr wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Zahlreiche Flugausfälle ließen Zehntausende Passagiere im Unklaren über ihre Weiterreise.
Berichte verweisen auf ähnliche Beeinträchtigungen auf dem chinesischen Festland, so auch in großen Metropolregionen wie Shenzhen und Zhuhai. Hoffnung auf Normalisierung kam indes am Abend auf, als die "South China Morning Post" verkündete, dass erste Flüge in der Nacht wieder starten sollen.

