Sto trotzt der Baubranchenflaute mit effizientem Sparprogramm
Die aktuelle Schwäche in der Baubranche macht dem Farben- und Dämmstoffexperten Sto weiterhin zu schaffen. Das im SDax notierte Unternehmen verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was einen Erlös von rund 1,22 Milliarden Euro bedeutet. Die anhaltend schwache Marktlage und zögerliche Investitionen belasten auch das dritte Quartal.
Sto berichtet zudem, dass die Umsätze im Oktober das Vorjahresniveau sowie die eigenen Prognosen unterschritten. Trotzdem konnte der Konzern durch konsequente Kosteneinsparungen den Gewinnrückstand aus dem ersten Halbjahr aufholen, sodass das Konzernergebnis Ende September in etwa auf dem Niveau des Vorjahres lag.
Konkrete Gewinnzahlen werden erst mit den vollständigen Jahresberichten erwartet. Das Management hat seine ambitionierten Ziele für 2025 bekräftigt, gibt jedoch zu bedenken, dass unsichere globale Rahmenbedingungen weiterhin Herausforderungen darstellen.
Wetterbedingungen könnten sich zudem in den letzten Wochen eines Jahres stark auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Für 2025 wird ein Konzernumsatz von 1,57 Milliarden Euro angepeilt, nach einem erwarteten Rückgang auf 1,61 Milliarden Euro im Jahr 2024. Das Vorsteuerergebnis wird zwischen 50 und 70 Millionen Euro prognostiziert, was sowohl einen Rückgang als auch einen Anstieg ermöglicht.

