Wie eine unscheinbare SSD die Gaming-Welt im Sturm eroberte: Kingstons A400 erreicht 100 Millionen Auslieferungen
Die kleine silberne Platte aus Kingstons Schmiede hat etwas geschafft, wovon die meisten Hardware-Komponenten nur träumen können. Seit ihrer Einführung im Jahr 2017 wurde die Kingston A400 SATA SSD über 100 Millionen Mal weltweit ausgeliefert. Ein Meilenstein, der zeigt, wie sehr selbst die einfachste SSD alte Rechner transformieren kann. Was steckt hinter der Erfolgsstory der günstigsten Aufrüst-Möglichkeit für deinen alten PC oder Laptop?
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Warum 100 Millionen Spieler auf diese SSD schwören
Die Antwort ist simpel: Preis-Leistung. Die A400 ist keine High-End-NVME, die mit atemberaubenden Transferraten protzt. Stattdessen liefert sie solide bis zu 500 MB/s lesen und 450 MB/s schreiben – und das zu Preisen, die selbst den knauserigsten Bastler überzeugen. Aktuell bekommst du die 240GB-Variante für rund 60 Euro, die 480GB-Ausführung für etwa 80 Euro und die 960GB-Version für circa 105 bis 120 Euro.
Zum Vergleich: Eine mechanische Festplatte kratzt bei 80 bis 120 MB/s. Der Sprung auf eine SATA-SSD bedeutet:
- Startzeiten von über einer Minute auf unter 15 Sekunden gedrückt
- Spiele-Ladebildschirme gehören der Vergangenheit an
- Kein geräuschvolles Klackern mehr – die Dinger laufen lautlos
- Sturz- und vibrationsresistent – perfekt für Laptops unterwegs
Was steckt hinter der Marke Kingston?
Kingston ist kein Neuling. Der Speicher-Riese aus Kalifornien versorgt seit Jahrzehnten Gamer mit RAM-Kits und Flash-Produkten. Die A400-Reihe wurde gezielt als Einstiegsmodell konzipiert – für alle, die ihren alten PC oder Laptop nicht wegschmeißen, sondern mit einem simplen Umbau wieder flott machen wollen. Dass das Konzept aufgeht, beweist die Zahl von 100 Millionen verkauften Einheiten.
Tony Hollingsbee, SSD Business Manager bei Kingston EMEA, betont: „Kingston bleibt seinem Anspruch verpflichtet, Produkte zu liefern, die Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit vereinen.“ Die A400 mag technisch nicht die Speerspitze sein, aber sie erfüllt ihren Job zuverlässig seit fast einem Jahrzehnt.
Solltest du noch eine SATA-SSD kaufen?
Das ist die berechtigte Frage. Wer einen modernen PC mit M.2-Slot besitzt, greift besser zu einer NVME-SSD, die das Fünffache an Geschwindigkeit bietet. Die A400 richtet sich an alle, die einen alten Laptop oder Rechner aus dem Keller reanimieren wollen – als Zweit-PC, als Homeserver oder als günstiger Kinder-Rechner zum Zocken älterer Titel. In dieser Nische bleibt sie die unangefochtene Königin. Für um die 60 Euro bekommst du ein Upgrade, das dein System gefühlt zehn Jahre verjüngt.
Hast du selbst noch eine alte HDD in deinem Rechner liegen, die du gegen eine SSD tauschen solltest? Oder schwörst du längst auf flotte NVME-Modelle? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


