Spannungen in Portland nach Zwischenfall mit Grenzschutzbehörde
Neue Spannungen in Portland entflammen, nachdem ein Einsatz der US-Grenzschutzbehörde eskalierte und zwei Personen verletzt wurden. Der Vorfall ereignete sich, als Agenten versuchten, ein Fahrzeug gezielt zu kontrollieren. Laut dem Heimatschutzministerium reagierte der Fahrer aggressiv, weshalb die Beamten aus Notwehr schossen. Augenzeugenberichte und Medienberichte zeichnen ein differenzierteres Bild und werfen Fragen auf.
Die beiden verletzten Insassen, eine Frau und ein Mann, wurden ins Krankenhaus gebracht, doch über ihren Gesundheitszustand ist wenig bekannt. Es gibt Spekulationen über Verbindungen zu einer venezolanischen Gruppierung, welche von US-Präsident Donald Trump gerne als Rechtfertigung für rigorose Abschiebeaktionen angeführt wird. Wiederkehrende Proteste in Portland zeigen die Unzufriedenheit und das Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber Bundesmaßnahmen.
Zuvor hatte ein ähnlicher Vorfall in Minneapolis bereits Proteste gegen die Einwanderungsbehörde ICE entfacht, nachdem dort eine Frau tödlich verletzt worden war. Der ortsansässige Bürgermeister von Portland, Keith Wilson, äußerte bei einer Pressekonferenz Zweifel an den offiziellen Darstellungen und forderte ein Ende aller ICE-Aktivitäten in der Stadt, bis Klarheit herrscht. Die Ermittlungen liegen nun bei der FBI.
Portland, bekannt für seinen liberalen Charakter, gerät vermehrt ins Visier der Trump-Administration, die die Stadt als Brennpunkt für ihre Einwanderungspolitik identifiziert hat. Medienberichte lassen verlauten, dass die Frau im Fahrzeug Brustverletzungen erlitt und der Mann am Arm getroffen wurde.

