Saros ist gold! Housemarques nächster PS5-Kracher steht kurz vor dem Start
Es ist offiziell: Saros, der lang ersehnte Nachfolger von Returnal, hat den sogenannten Goldstatus erreicht – und Entwickler Housemarque hat dabei sogar ausdrücklich betont, dass es sich dabei um keinen Aprilscherz handelt. Angesichts des Ankündigungszeitpunkts eine durchaus nachvollziehbare Klarstellung. Was hinter dem fertigen Spiel steckt und warum Fans von Returnal genau hinschauen sollten, ist mehr als einen zweiten Blick wert.
Entwicklung abgeschlossen – der Launch rückt unaufhaltsam näher
Mit dem Erreichen des Goldstatus ist die Hauptentwicklung von Saros offiziell abgeschlossen. Das Team bei Housemarque arbeitet aller Wahrscheinlichkeit nach noch an einem Day-One-Patch, dessen Inhalte bislang nicht bekannt sind. Was jedoch bereits bekannt ist, macht Lust auf mehr: In den vergangenen Monaten wurde Saros in immer mehr Details vorgestellt. Die Spielwelt rund um den mysteriösen Planeten Carcosa nimmt dabei zunehmend greifbare Formen an, ebenso wie die Begleiter, die den Soltari-Vollstrecker Arjun Devraj auf seiner Mission begleiten. Eine schleichende Bedrohung liegt über der gesamten Atmosphäre des Spiels – ein Gefühl kosmischen Grauens, das an die beklemmendste Qualität des Vorgängers anknüpft.
Gameplay zwischen Vertrautem und frischen Ideen
Wer Returnal geliebt hat, wird sich in Saros sofort zurechtfinden – aber nicht in der Weise, wie man es von einem simplen Nachfolger erwarten würde. Das Grundgerüst des rasanten Kugelregen-Shooters bleibt erhalten, wird jedoch durch neue Mechaniken erweitert. Arjun verfügt über einen Soltari-Schutzschild, der es ermöglicht, Energie aus blauen Projektilen aufzusaugen. Das klingt defensiv, zielt aber auf das Gegenteil ab: Spieler werden aktiv dazu angehalten, aggressiver vorzugehen und das Risiko zu suchen. Die absorbierte Energie speist eine kraftvolle Spezialwaffe, die massiven Schaden anrichten kann. Tritt jedoch die sogenannte Eklipse in Kraft, verändert sich das Spielfeld grundlegend – korrumpierte Projektile tauchen auf und können die maximale Gesundheit dauerhaft reduzieren. Es ist ein Spielablauf, der unter die Haut geht und einen immer wieder zum nächsten Versuch verlockt.
Permadeath mit Hintertür – das Progressionssystem macht Hoffnung
Ein zentraler Kritikpunkt an Returnal war seinerzeit das kompromisslose Permadeath-System, das viele Spieler an ihre Grenzen brachte. Housemarque scheint aus diesem Feedback gelernt zu haben: Saros bietet ein dauerhaftes Fortschrittssystem, das über einzelne Durchläufe hinaus wirksam bleibt. Besonders erwähnenswert ist die freischaltbare Fähigkeit „Zweite Chance“, die einen kleinen, aber bedeutsamen Puffer gegen das endgültige Scheitern bietet. Das senkt die Einstiegshürde, ohne den charakteristischen Nervenkitzel des Genres zu verwässern. Am 30. April erscheint Saros exklusiv für die PS5 – nach einer kurzen Verschiebung nun aber ohne weitere Verzögerung.


