Saros zeigt im neuen Trailer, warum der DualSense mehr kann als jeder andere Controller
Housemarque hat ein Händchen dafür, den DualSense so einzusetzen, dass man sich fragt, wie man je ohne ihn gespielt hat – Returnal hat das eindrucksvoll bewiesen. Jetzt rückt mit Saros der nächste Titel des finnischen Studios ins Rampenlicht, und ein frischer Trailer macht deutlich: Das Spiel wird die Möglichkeiten der PS5 nicht nur nutzen, sondern konsequent ausreizen. Was genau das für das Spielgefühl bedeutet, ist beeindruckend.
Jede Waffe, ein anderes Gefühl – dank adaptiver Trigger
Der neue Trailer beginnt mit dem 3D-Audio-Support, der den pulsierenden Soundtrack und die Geräusche der Kreaturen Carcosas plastisch in den Raum setzt – ein Feature, das leicht übersehen wird, aber gerade in einem Spiel dieser Art den Unterschied zwischen Spannung und echter Bedrohung ausmacht. Noch greifbarer wird das Erlebnis durch die adaptiven Trigger: Jede Waffe reagiert spürbar anders auf Druck, was dem Arsenal eine haptische Eigenständigkeit verleiht, die weit über reine Optik geht. Besonders interessant ist dabei Arjuns Schutzbarriere – das Aufladen per gehaltener Triggertaste ist simpel, das Entladen fühlt sich hingegen rhythmischer an, fast wie ein Taktgefühl, das in die Hand übertragen wird.
Kugeln spüren, Richtung erspüren – Immersion auf neuem Niveau
Haptic Feedback geht in Saros weit über ein simples Vibrieren hinaus. Du spürst, wie Projektile auf Arjun einprasseln – und aus welcher Richtung. Auch seine Ausweichbewegungen, die sogenannten Dashes, werden haptisch rückgekoppelt, was das räumliche Bewusstsein im Gefecht schärft, ohne dass du aktiv darüber nachdenken musst. Gerade in einem Roguelite, das schnelle Reaktionen und präzise Positionierung belohnt, kann dieser Unterschied spielentscheidend sein. Dazu kommt die nahezu verzögerungsfreie Ladezeit nach dem Tod – dank der SSD der PS5 bist du nach einem Ableben in Sekundenbruchteilen wieder im Geschehen, ohne dass ein Ladebildschirm den Rhythmus unterbricht. Für ein Spiel, das dich garantiert mehr als einmal sterben lässt, ist das kein Detail am Rande.
Carcosa, neue Bosse und ein düsteres Versprechen
Der Trailer zeigt zudem eine Handvoll neuer Bossgegner, die das bereits bekannte Bestiarum von Carcosa um bedrohliche Gestalten erweitern. Eine geheimnisvolle Stimme raunt dabei, die Sonne sei „für immer“ – was für Arjun und seine Verbündeten, die dem ewigen Todeszyklus Carcosas entkommen wollen, wenig Gutes verheißt. Saros knüpft damit nahtlos an die düstere, mythologisch aufgeladene Atmosphäre an, die Housemarque bereits mit Returnal kultiviert hat, und treibt das Konzept des Roguelite-Shooters weiter in Richtung narrativer Dichte. Der Titel erscheint für die PS5, und wer das Vorgänger-Spiel kennt, weiß: Housemarque macht keine halben Sachen. Saros sieht danach aus, als wäre das erneut der Fall.


