Polen reagiert auf russische Drohnen: Einschränkungen im Luftraum
Die jüngsten Vorkommnisse im polnischen Luftraum haben das Land dazu veranlasst, den zivilen Luftverkehr in den östlichen Regionen vorübergehend zu regulieren. Hintergrund ist das Eindringen russischer Drohnen während eines Luftangriffs auf die Ukraine, das für Spannungen in der Region sorgte und die polnischen Behörden zu umgehenden Maßnahmen zwang.
Die neuen Vorschriften betreffen den Luftraum entlang der Grenze zu Belarus und der Ukraine und sind bis zum 9. Dezember gültig. In diesem Gebiet, das sich bis zu einer Höhe von 3.000 Metern erstreckt, ist der Flugverkehr nun streng geregelt. Während der Nacht ist jeglicher ziviler Flugverkehr untersagt, lediglich Militärmaschinen dürfen in dieser Zeit fliegen. Für zivile Drohnen gilt ein ganztägiges Flugverbot, während tagsüber nur Maschinen mit speziellen Transpondern, die eine Kommunikation mit der Flugleitstelle gewährleisten, abheben dürfen.
Der Vorfall unterstreicht einmal mehr die angespannten Verhältnisse in dieser Region und bringt das Sicherheitsbedürfnis der NATO-Staaten ins Bewusstsein. In einer koordinierten Aktion gelang es der polnischen Luftwaffe zusammen mit NATO-Verbündeten, einige der russischen Drohnen abzufangen und abzuschießen, was die Entschlossenheit der Allianz demonstriert, ihre Lufthoheit zu verteidigen.

