Ostdeutscher Geschäftsklimaindex mit positiver Tendenz
Der jüngste Bericht des Ifo-Instituts aus Dresden verkündet eine leichte Aufhellung der Stimmung in ostdeutschen Unternehmen. Der Geschäftsklimaindex für die Region konnte um 0,4 Punkte auf nun 88,1 Zähler zulegen. Interessanterweise bewerteten die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage etwas schlechter als noch im Februar, jedoch blicken sie mit neuer Zuversicht auf die kommenden Monate.
Im verarbeitenden Gewerbe lassen sich differenzierte Trends beobachten. Zwar wurde die aktuelle Lage minimal besser eingeschätzt, jedoch trübte sich das Zukunftsbild im Vergleich zum Vormonat ein wenig weiter ein. Anders in der Dienstleistungsbranche, wo trotz einer schwächeren Einschätzung der gegenwärtigen Situation die Erwartungen für die kommenden Monate deutlich optimistischer sind.
Auch im Handel ist ein positiver Impuls zu spüren. Sowohl die Bewertung der aktuellen Geschäftslage als auch die Aussichten für die Zukunft haben sich im Vergleich zum Februar verbessert. Die Bauwirtschaft entsendet hingegen gemischte Signale: Während die aktuelle Lage besser bewertet wurde, sind die Geschäftserwartungen leicht rückläufig.
Diese Ergebnisse basieren auf einer umfangreichen Umfrage des Ifo-Instituts, das monatlich rund 1.700 Unternehmen verschiedener Branchen in Ostdeutschland zu ihrer Geschäftslage und den Erwartungen für die nächsten sechs Monate befragt. Der Ifo-Index hat sich als ein sehr verlässlicher Frühindikator für den künftigen Konjunkturverlauf etabliert.

