Borussia Dortmund unter Druck: Herausforderungen in der Champions League
Die Borussia Dortmund ist auf der europäischen Bühne unter Zugzwang. Sebastian Kehl, der Sportdirektor des Vereins, zeigt sich hinsichtlich des nächsten Gegners in der Champions League gelassen. "Es macht für uns keinen wirklichen Unterschied", äußerte Kehl nach der jüngsten 0:2-Niederlage gegen Inter Mailand. Die Leistung des Teams lässt allerdings zu wünschen übrig, und der angestrebte Einzug ins Achtelfinale erfordert eine deutliche Leistungssteigerung, unabhängig vom Gegner, sei es Bayer Leverkusen oder ein Team aus Bergamo.
Ein Punkt aus den letzten drei Gruppenspielen gegen unter anderem Bodö/Glimt setzt den Verein unter zusätzlichen Druck. Kehl bleibt zwar optimistisch, dennoch ist klar: Der BVB muss im Rückspiel sein volles Potenzial ausschöpfen, um die Playoffs zu überstehen. Niko Kovac, der Trainer, fasst es passend zusammen: Um weiterzukommen, müsse man schlichtweg gewinnen - egal wo und gegen wen.
Trotz einer starken nationalen Bilanz, mit 42 Punkten nach 19 Spielen, wirkt Dortmunds internationale Konkurrenzfähigkeit gegen Top-Teams wie Manchester City oder Tottenham Hotspur zweifelhaft. Spieler wie Serhou Guirassy, die den Unterschied ausmachen könnten, befinden sich in einer Formkrise. Auch Karim Adeyemi und Julian Brandt kämpfen mit ihrer Leistungskurve.
Die Personaldecke ist ebenfalls dünn, wie das Spiel gegen Inter Mailand drastisch aufzeigte. Dessen ungeachtet zeigt sich Kehl unbesorgt um die Kadergröße. Für das bevorstehende Spiel gegen den 1. FC Heidenheim erwartet er wieder mehr Optionen auf der Bank und sieht derzeit keinen akuten Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.

