Ölpreise auf stabilem Kurs: Minimale Bewegungen nach Wochenverlusten
Die Ölpreise haben sich nach einem teils turbulenten Wochenverlauf kaum verändert präsentiert. Am Donnerstag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 68,59 US-Dollar, was einem leichten Anstieg von sieben Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Auch der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im August erfuhr einen moderaten Anstieg um 19 Cent auf 66,57 Dollar.
Zu Beginn der Woche hatten die Ölpreise deutliche Einbußen hinnehmen müssen, insbesondere am Montag kam es zu einem merklichen Rückgang. Im Wochenverlauf gab Brent-Öl aus der Nordsee um mehr als zwei Dollar pro Barrel nach, bevor sich die Notierungen stabilisierten.
Ein entscheidender Faktor für die jüngste Stabilität war der überraschend starke Rückgang der Ölreserven in den USA. In der vergangenen Woche verzeichneten die amerikanischen Rohöllager mit einem Minus von 3,4 Millionen auf 232,9 Millionen Barrel einen deutlicheren Rückgang als prognostiziert. Allgemein gilt, dass schrumpfende Ölreserven in den Vereinigten Staaten, der größten Volkswirtschaft weltweit, häufig als Impulsgeber für steigende Preise fungieren.

