Monsterwintersturm in den USA: Notstand ausgerufen und Flugverkehr gestört
Ein bevorstehender Wintersturm von erheblichem Ausmaß könnte am Wochenende weite Teile der Vereinigten Staaten beeinträchtigen. In Erwartung dieses Naturereignisses haben sowohl Washington, D.C., als auch mehrere Bundesstaaten den Notstand ausgerufen, darunter New York, Texas, und Virginia. Diese Vorsichtsmaßnahme ermöglicht es den Behörden, im Bedarfsfall schnelle Hilfe bereitzustellen.
Der Nationale Wetterdienst warnt eindringlich vor einer gefährlichen Wetterkonstellation aus starkem Schneefall und eisigen Temperaturen. Der Sturm wird erwartet, sich über 3.000 Kilometer von New Mexico bis Maine auszubreiten. Der Begriff "Monstersturm" hat in den Medien bereits die Runde gemacht, um das Ausmaß der bevorstehenden Wetterlage zu verdeutlichen.
Die Auswirkungen auf den Flugverkehr sind bereits spürbar. Fluggesellschaften wie United und Delta haben zahlreiche Flüge storniert und bieten Alternativen für ihre Passagiere an. Auch internationale Fluglinien wie Lufthansa müssen Verbindungen streichen, was insbesondere die Flughäfen in Dallas stark trifft. Flughäfen im Westen, Süden und Norden des Kontinents rechnen am Sonntag lediglich mit vereinzelten Verspätungen.
Zudem drohen weitreichende Stromausfälle, da Eis den Stromleitungen zusetzen könnte. 160 Millionen Menschen werden derzeit von den Behörden vor den extremen Wetterverhältnissen gewarnt und angehalten, zu Hause zu bleiben. Besonders bedrohlich scheinen die Temperaturen, die in manchen Regionen bis auf minus 45 Grad Celsius absinken könnten.
Die Vorbereitungen in Washington, D.C., umfassen die Einbindung der Nationalgarde zur Unterstützung der Einsatzkräfte. Die Stadtverwaltung spricht sich klar dafür aus, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, darunter der Einsatz von Taschenlampen und das Aufladen von Handys, um im Falle von Stromausfällen vorbereitet zu sein.
Trotz der drohenden Gefahr sieht der ehemalige US-Präsident Donald Trump das Wetterereignis als Gelegenheit, seine Kritik an Umweltwissenschaftlern zu erneuern. Über soziale Medien äußerte er Zweifel an der globalen Erwärmung, obwohl Experten darauf hinweisen, dass der Klimawandel zu häufigeren Extremwetterereignissen führen kann. Trumps Äußerungen stehen erneut im Gegensatz zu wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Klimawandel.

