Extremwetter in den USA: Heftiger Wintersturm sorgt für Chaos
Derzeit sorgt ein heftiger Wintersturm für Ausnahmezustände in weiten Teilen der USA. Gnadenlose Kälte, Schnee und Eis nehmen große Teile des Landes in den Würgegriff. Besonders betroffen sind die US-Ostküste inklusive der Metropolen New York, Philadelphia und Washington, die am Sonntag mit den zerstörerischen Wetterverhältnissen konfrontiert wurden. Insgesamt sind fast 190 Millionen Menschen von den drastischen Bedingungen betroffen, die zu weitreichenden Störungen führen.
Ein besorgniserregendes Phänomen sind die zahlreichen Stromausfälle, die kontinuierlich zunehmen. Bereits in den frühen Morgenstunden des Sonntags waren über 570.000 Haushalte von der Energieversorgung abgeschnitten. Besonders intensiv betroffen sind die südlichen und mittleren Bundesstaaten wie Texas, Mississippi und Louisiana - hier wütet der Sturm bereits seit Freitagnachmittag. Behörden warnen vor möglichen langanhaltenden Stromausfällen und haben Krisenmaßnahmen aktiviert, um zügig Hilfe leisten zu können.
Inmitten dieser Herausforderungen bieten einige Regionen jedoch auch eine malerische Winterlandschaft. In Crested Butte, Colorado, sind rund 58 Zentimeter Neuschnee gefallen, berichtet CNN. Auch wenn die kalten Temperaturen gefrierende Regenfälle und gefährliche Eisschichten, wie in Louisiana, verursachen, genießen einige Menschen den Schnee für winterliche Aktivitäten.
Doch das Wetterphänomen birgt auch immense Risiken. Temperaturen, die sich wie minus 35 Grad Celsius anfühlen, zwingen Städte und Fluggesellschaften zu drastischen Maßnahmen. Über 14.000 Flüge wurden gestrichen, und vielerorts sind Autobahnen aufgrund der gefährlichen Bedingungen gesperrt. Angesichts der Bedrohung rufen Behörden dazu auf, das Zuhause nicht zu verlassen und Fahrzeuge stehenzulassen.
Großstädte wie Washington und New York treffen bereits Vorkehrungen, um die Auswirkungen abzufedern. In Washington wurden die Bürger aufgerufen, Taschenlampen bereitzuhalten, während in New York Aufwärmzentren in allen fünf Bezirken eröffnet werden sollen. Die kommenden Tage versprechen weitere Herausforderungen, während das Land darum kämpft, mit dem extremen Winterwetter fertigzuwerden.

