Bitcoin-Kurs fällt, während US-Europa-Allianz wegen Iran-Krieg an "Bruchpunkt" gelangt

Nach einer längeren Phase ohne nennenswerte Kursbewegungen, in der Bitcoin über $67.000 blieb, ist der Preis seit dem gestrigen Höchststand um etwa $1.000 gesunken.
Diese Kursbewegung fiel mit einem Bericht des Wall Street Journals zusammen, der von The Kobeissi Letter zitiert wurde. Der Bericht beschreibt die sich schnell verschlechternde Beziehung zwischen der Europäischen Union und den USA.
Dem Bericht zufolge erreicht die Allianz, die fast ein Jahrhundert Bestand hatte, einen "Bruchpunkt" aufgrund des Krieges im Iran. US-Präsident Donald Trump ist unzufrieden darüber, dass die EU-Führer sich weigern, Unterstützung zu leisten.
Mehrere EU-Staaten, darunter Spanien, Frankreich und Italien, haben wiederholt abgelehnt, militärische Unterstützung für die USA bereitzustellen.
Einige Details des Berichts beinhalten Trumps "Abscheu" gegenüber den europäischen Verbündeten, weil sie sich nicht am Krieg gegen den Iran beteiligen, und seine Zweifel, ob die Verteidigung des alten Kontinents "überhaupt den US-Interessen dient, wenn die Europäer nicht bei amerikanischen Militäreinsätzen im Nahen Osten oder anderswo helfen."
Zusätzlich beschreibt der Bericht die Haltung des Weißen Hauses als einen "Bruch" mit der amerikanischen globalen Strategie seit dem Zweiten Weltkrieg.
BREAKING: The US-Europe alliance is reportedly reaching a “breaking point” over the Iran War, and President Trump has “mused” to aides about backing out of NATO, per WSJ.
Details include:
1. Trans-Atlantic ties between the US and Europe are “deteriorating rapidly”
2. Trump has…
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) April 5, 2026
Bitcoin blieb über 36 Stunden stabil, bevor der Kurs heute fiel. Selbst die gestrige erneute Warnung gegen den Iran, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, konnte den Kurs nicht wirklich bewegen. Nach dem Bericht des WSJ fiel der Kurs jedoch auf $66.600, $1.000 niedriger als der gestrige Höchststand.
Dies ist jedoch eine relativ geringe Kursvolatilität in einem Wochenende, das als weniger ereignisreich erwartet wurde. Die Erwartungen für April sind jedoch hoch, da ab Montag mit mehr Schwankungen gerechnet wird, wenn Trumps Frist für den Iran abläuft.

