Monstersturm an der US-Ostküste löst Notstand aus
Die bevorstehende Ankunft eines der schwersten Winterstürme seit Jahren hat die Vereinigten Staaten in Alarmbereitschaft versetzt. Ganze 13 Bundesstaaten, darunter New York, Texas und Georgia, haben den Notstand ausgerufen. Die Maßnahmen sollen es ermöglichen, Hilfsgelder und Personal schneller zu mobilisieren, um der angekündigten Wetterlage zu begegnen, betonten die Gouverneure.
Besonders betroffen sind Regionen von New Mexico bis Maine, die der Sturm auf einer Strecke von rund 3.000 Kilometern heimsuchen soll. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul beschreibt die Situation als gefährliche Mischung aus intensiven Schneefällen und extremen Kältebedingungen. Bereits jetzt wurden landesweit Veranstaltungen und Schulbetriebe abgesagt, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Auch die Luftfahrt ist stark beeinträchtigt. Fluggesellschaften haben bereits hunderte Flüge abgesagt, um Risiken zu minimieren. Auch Lufthansa hat mehrere Verbindungen gestrichen, darunter Flüge nach Washington und New York. Passagieren stehen alternative Buchungsangebote offen. Zugleich wird gewarnt, dass es zu erheblichen Stromausfällen kommen könnte, wenn Bäume unter der Schneelast brechen oder oberirdische Stromleitungen den Anforderungen nicht standhalten.
Für etwa 160 Millionen Bewohner gelten derzeit Wetterwarnungen. Die Behörden raten dringend, zu Hause zu bleiben und auf Autofahrten zu verzichten. Besondere Sorge bereitet die drohende Kältewelle, die in Minnesota und North Dakota Temperaturen von bis zu minus 45 Grad Celsius erwarten lässt.
Unterdessen sorgt ein Beitrag des ehemaligen Präsidenten Donald Trump für Diskussionen. Er bezweifelt die Erklärungen von Klimaexperten zur globalen Erwärmung angesichts der aktuellen Stürme. Fakt ist jedoch, dass der Klimawandel mit einer Zunahme an extremen Wetterphänomenen, einschließlich Winterstürmen, einhergeht.

