Mobilität im Wandel: Der Arbeitsweg in Deutschland bleibt eine Herausforderung
Die Deutschen setzen bei ihrem täglichen Weg zur Arbeit weiterhin stark auf das Auto. Wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, benutzten im vergangenen Jahr 65 Prozent der Berufspendler ihr eigenes Fahrzeug, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Trotz eines leichten Rückgangs um drei Prozentpunkte innerhalb von vier Jahren, bleibt das Auto unangefochtener Spitzenreiter unter den Fortbewegungsmitteln im Berufsverkehr.
Im Gegensatz dazu stieg der Anteil der Pendler, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, um zwei Prozentpunkte auf nun 16 Prozent. Es wird vermutet, dass dieser Anstieg mit der Einführung des Deutschlandtickets zusammenhängt, das zunehmend von Arbeitgebern unterstützt oder subventioniert wird. Für einen kleinen Prozentsatz der Erwerbstätigen bleibt der Fußweg die bevorzugte Option.
Sechs Prozent der Befragten entschieden sich dazu, ihren Arbeitsweg zu Fuß zurückzulegen – ein leichter Anstieg gegenüber den vorherigen Daten. Der Anteil derjenigen, die das Fahrrad nutzen, blieb stabil bei zehn Prozent. Interessant ist auch die Dauer der täglichen Pendelstrecke: Ganze 70 Prozent der Berufspendler benötigten weniger als 30 Minuten für den Weg zur Arbeit.
Bemerkenswert ist hierbei, dass für knapp 19 Prozent die Pendelzeit unter zehn Minuten lag, während 50 Prozent zwischen zehn und 30 Minuten aufwenden mussten. Nur eine kleine Gruppe von sechs Prozent der Befragten war bereit, eine Stunde oder mehr pro Strecke zu investieren.

