Microsofts Wachstum trotz schwächerem Dollar beachtlich
Microsoft hat es erneut geschafft, sein Geschäftsfeld im Bereich Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste auszubauen. Die im Vergleich zum Vorquartal verlangsamte Wachstumsrate des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2025/26 (endend im Juni) vermag hierbei jedoch nicht die positive Grundaussicht zu trüben.
Mit einem Umsatzanstieg um 15 Prozent auf 81,3 Milliarden Dollar (68 Milliarden Euro), bereinigt um währungsbedingte Einflüsse, übertraf der Technologieriese die Erwartungen. Zu Beginn des Geschäftsjahres war noch ein währungsbereinigtes Wachstum von 17 Prozent verzeichnet worden. Besonders erfreulich: Der operative Gewinn stieg um etwa 20 Prozent auf 38,3 Milliarden Dollar an und übertraf damit die Prognosen vieler Marktanalysten deutlich.
Dennoch erfüllte Microsoft im Cloud-Geschäft lediglich die prognostizierten Erwartungen. Die erheblichen Investitionen in die Infrastruktur für das KI-Geschäft führten bei den Investoren zu einer leichten Nervosität, was sich nachbörslich in einem Rückgang der Aktie um bis zu acht Prozent manifestierte. Dieses Minus konnte jedoch binnen kurzer Zeit halbiert werden.

