Ölpreise erholen sich von Wochenbeginn – API-Bericht sorgt für Aufwind
Nach einem turbulenten Start in die Woche konnten die Ölpreise am Mittwoch eine Atempause einlegen. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar verzeichnete einen Zuwachs von 14 Cent und notierte bei 62,08 US-Dollar. Der Preis für die US-Sorte WTI zur Lieferung im Januar kletterte um 15 Cent auf 58,40 Dollar.
Diese Erholung wurde maßgeblich von den neuen Zahlen zu den Ölreserven in den USA unterstützt. Der einflussreiche Verband American Petroleum Institute (API) hatte am Vorabend gemeldet, dass die Rohölbestände in der vergangenen Woche um 4,8 Millionen Barrel zurückgegangen seien. Solche Nachrichten unterfüttern klassischerweise die Preise am Ölmarkt der weltweit größten Volkswirtschaft, da sinkende Reserven die Nachfrage nach Rohöl ansteigen lassen.
Gleichzeitig wartet der Markt gespannt auf die kommenden offiziellen Zahlen der US-Regierung zu den Beständen, die am Nachmittag erwartet werden. Ob diese die Preise weiter stabilisieren können oder neue Volatilität in den Handel bringen, bleibt abzuwarten. In den ersten beiden Handelstagen der Woche hatten Sorgen um ein Überangebot an Rohöl die Preise zeitweise um rund zwei Dollar je Barrel sinken lassen – eine Tendenz, die nun möglicherweise abgewendet scheint.

