John Cena: Sein erster Film war 'enttäuschend'
(BANG) - John Cena spricht offen über sein "enttäuschendes" Debüt als Schauspieler.
Der Star wechselte bereits 2006 vom Wrestling-Ring auf die große Leinwand, als er in 'The Marine' mitspielte. Allerdings gab er zu, dass er die Dreharbeiten damals nicht so ernst genommen habe wie seine Karriere bei der WWE. Der 49-Jährige erinnerte sich daran, dass seine erste Erfahrung "überwältigend und dann sofort enttäuschend" gewesen sei. Im Gespräch mit dem 'People'-Magazin offenbarte er: 'Es ist traurig, das zu sagen, aber ich muss ehrlich sein."
Damals sei er nicht mit dem nötigen Ehrgeiz an das Schauspielern herangegangen. "Das führte letztlich dazu, dass ich diese Schauspielmöglichkeiten praktisch verloren habe. Ich wurde 2009, 2010 quasi aus dem Filmgeschäft vertrieben. Das war meine eigene Schuld", räumte er ein. Zu dieser Zeit hatte er "nicht besonders viel Leidenschaft für die Projekte'" an denen er arbeitete, und ihm fehlte die Begeisterung eines jubelnden Publikums.
"Filme zu machen ist ein geduldiger Prozess, und jeder dort hat eine wichtige Aufgabe. Ich kam aus einer Welt der Live-Auftritte, die völlig anders ist", schilderte der US-Amerikaner. "Und man darf nicht vergessen: 2004 war ich Mitte 20 und WWE-Champion." In jeder Stadt hätten ihm Tausende Menschen entweder zugejubelt oder gerufen, dass er "mies" sei. "So etwas gibt es kein zweites Mal. Dieses Gefühl ist einzigartig", gestand er.
Im Gegensatz dazu sei das Leben an einem Filmset "still wie in einer Bibliothek". Es gebe keine Möglichkeit zu erkennen, wie gut er gerade spiele oder zu wissen, ob er "komplett versagt" habe. "Es sind sehr lange Tage, sehr geduldige Tage, und ich glaube, man muss einfach die richtige Einstellung dafür haben", erklärte er. "Zum Glück haben einige Leute 2012 und 2015 Potenzial in mir gesehen und mir noch eine Chance gegeben."
Projekte wie die Komödien 'Trainwreck', 'Sisters' und 'Daddy's Home' hätten ihm "sehr geholfen", seine Sichtweise zu verändern. Heute sei er für jede Gelegenheit dankbar. "Chancen kommen und ich habe die Tür geöffnet. Jetzt versuche ich wirklich, das Beste daraus zu machen", betonte er.


