Leaker: Apple erwägt Rückkehr zu Titan für zukünftige iPhones
Wie der bekannte Leaker Instant Digital berichtet, könnte Apple bei kommenden iPhone-Modellen wieder auf Titan statt auf Aluminium setzen.
Aktuellen Gerüchten zufolge arbeitet das Unternehmen in Cupertino intensiv an einer verbesserten Titanlegierung.
Erneut Titan als Gehäusematerial
Laut den Informationen von Instant Digital prüft Apple derzeit verschiedene Optionen, um sich bei zukünftigen iPhones wieder vom Aluminium abzuwenden.
Eine der diskutierten Möglichkeiten sei der Einsatz von Liquidmetal, das insbesondere im Bereich des Scharniers eines potenziellen iPhone Ultra oder Foldables verbaut werden könnte.
Allerdings gilt die Überführung dieser speziellen Metalllegierung in die Massenproduktion noch als äußerst kompliziert.
Technologische Mammutaufgabe
Eine realistischere Lösung bestünde den Angaben zufolge in einer weiterentwickelten Version von Titan. Das Hauptziel der Entwickler sei es, die mäßige Wärmeleitfähigkeit herkömmlicher Titanlegierungen spürbar zu verbessern. Gleichzeitig sollen eine Gewichtsreduzierung erzielt und das bisherige Volumen beibehalten werden.
Das Gehäuse des erwarteten iPhone Air soll bereits aus Titan gefertigt sein, und auch für das kommende iPhone Ultra ist ein Titangehäuse im Gespräch. Der Hauptgrund für diese Materialwahl liegt in der deutlich höheren Robustheit und Haltbarkeit im Vergleich zu Aluminium.
Zur Einordnung: Vor drei Jahren feierte Titan bei den Pro-Modellen seine Premiere als exklusives Alleinstellungsmerkmal, womit das ultrafeste Metall schnell als echter Premiumfaktor galt. Beim iPhone 17 Pro erfolgte jedoch eine vorübergehende Rückkehr zu Aluminium. Dieser Schritt wurde vor allem mit der besseren Wärmeableitung des Materials begründet und von Apple auch entsprechend beworben.


