Krypto-Markt im Schleudergang: Fed-Chef Powell verunsichert Anleger
Die jüngsten Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell haben den Kryptomarkt kräftig durchgeschüttelt. In der Folge sind die Kurse deutlich gesunken.
Dennoch zeigen sich die Emittenten von Exchange Traded Notes (ETNs) zuversichtlich hinsichtlich der weiteren Entwicklung. Nachdem der Bitcoin Anfang Oktober ein neues Rekordhoch von knapp 125.966 US-Dollar erreicht hatte, ist der Kurs jüngst unter die psychologisch wichtige 100.000 US-Dollar-Marke gefallen und notiert aktuell bei 103.041 US-Dollar. Auch andere Kryptowährungen wie Ethereum verzeichnen starke Rückgänge – von einem Höchststand im August bei 4.951 US-Dollar hat sich der Kurs nun auf 3.374 US-Dollar reduziert. Trotz der unruhigen Marktbedingungen und erheblicher Abflüsse aus Spot-ETFs zeigen sich die Krypto-ETN-Emittenten zuversichtlich. Matt Mena von 21shares, das mittlerweile zu FalconX gehört, sieht einen Hoffnungsschimmer in der möglichen Fortsetzung der Regulierungsgesetzgebung in den USA, was zu einem institutionellen Anstieg der Investitionen führen könnte. Krypto-Emittenten haben auch den September als traditionell gewinnbringenden Monat für Bitcoin im Blick. Eine „Santa Claus Rally“ könnte für steigende Kurse sorgen. Andre Dragosch von Bitwise verweist auf die starke Performance von Solana-ETFs als Indikator für das Vertrauen der Anleger in den Kryptomarkt. Zudem wird erwartet, dass die entgegenkommende Geldpolitik der Fed die Risikobereitschaft der Investoren wiederschürt. Gleichzeitig bleibt der Appell an die Vorsicht: Finanztip rät dazu, Kryptoinvestitionen auf maximal zehn Prozent des gesamten Anlagevermögens zu beschränken, da die Volatilität und das Risiko von Totalverlusten hoch bleiben.

