Krisenzeiten im Gazastreifen: Waffenruhe unter Druck
Die kürzlich vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas steht erneut auf der Kippe. Die israelische Armee ist entschlossen, jeglichen Verstößen gegen das fragile Abkommen entschieden entgegenzutreten. Nach einer Serie schwerer Angriffe, die sie als Reaktion auf gezielte Verstöße der Hamas durchführte, kündigte die Armee an, die Einhaltung der Waffenruhe wieder durchzusetzen und die Zügel straff zu halten. Die klare Botschaft: Auf neue Verletzungen werde man mit aller Härte reagieren.
Zuletzt kam es zu schweren Auseinandersetzungen, bei denen Israel von Angriffen auf seine Truppen im Süden des Gazastreifens berichtete, die zwei Todesopfer forderten. Auch im nördlichen Gazastreifen wurden Angriffe registriert, woraufhin die israelische Luftwaffe mit massiven Gegenschlägen antwortete. Diese Luftschläge trafen laut Medienberichten zahlreiche Ziele, wobei mehrere palästinensische Opfer zu beklagen waren. Die Hamas hingegen weist jede Verantwortung für diese Angriffe zurück und betont ihr Engagement für die vereinbarte Waffenruhe.
In einer weiteren eskalierenden Maßnahme stoppte Israel die zuvor ausgeweiteten humanitären Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Grund hierfür sei die "eklatante Verletzung" der Waffenruhe durch die Hamas. Ursprünglich als Teil der Vereinbarung vereinbart, sollten bis zu 600 Lastwagen täglich in die Region gelangen, um dringend benötigte Güter zu liefern.

