Kena: Scars of Kosmora kann ab sofort auf PS5 und PC zur Wunschliste hinzugefügt werden
Die Geistführerin kehrt zurück – und diesmal bringt sie deutlich mehr Erfahrung und Selbstsicherheit mit sich. Kena: Scars of Kosmora, das Sequel zu Ember Labs gefeiertem Debüt Kena: Bridge of Spirits, wurde vor kurzem während eines PlayStation State of Play enthüllt, und nun ist die Wishlist-Funktion freigeschaltet. Auf PlayStation Store, Steam und dem Epic Games Store kannst du das Spiel bereits vormerken – wobei die Preisgestaltung bislang noch ein Geheimnis bleibt. Was der Nachfolger sonst noch bietet und wie sehr sich Ember Lab seinem Erfolgsrezept gewidmet hat, ist eine Geschichte zwischen bewährtem Erbe und wohlkalkulierter Innovation.
Von 39,99 Dollar zu neuer Preisgestaltung – das Rätsel der Skalierung
Das erste Kena: Bridge of Spirits erschien 2021 zu einem ungewöhnlichen Preis von 39,99 Euro – ein mutiger Schachzug in einer Zeit, in der dieser Preispunkt eher seltener geworden war. Scars of Kosmora wird diesem Pricing-Modell voraussichtlich nicht folgen. Dafür sprechen mehrere Faktoren: Zum einen hat Ember Lab sich für diesen Sequel die Unterstützung von PlayStation Studios ins Boot geholt, was die Produktionsressourcen deutlich erweitert hat. Zum anderen deutet die schiere Größe der neuen Spielregion auf ehrgeizigere Ambitionen hin. Ein direkter Sprung in die 70-Euro-Kategorie, wie sie für viele erste Sony-eigene Produktionen üblich geworden ist, scheint unwahrscheinlich – aber auch nicht völlig ausgeschlossen. Die wahrscheinlichere Spannbreite dürfte zwischen 50 und 60 Euro liegen, ein Preispunkt, der für ein Sequel dieser Kaliber durchaus gerechtfertigt wäre.
Eine erwachsene Kena – erfahren, selbstbewusst, herausgefordert
Das zentrale Erzählversprechen von Scars of Kosmora ist bestechend einfach, aber effektiv: Kena ist älter geworden, hat ihre Fähigkeiten als Geistführerin gefestigt und steht nun neuen, noch schwierigeren Herausforderungen gegenüber. Das Spiel bietet dafür nicht nur neue Schauplätze von visueller Pracht – unter der technischen Leitung von Ember Lab stehen die ohnehin schon wunderschönen visuellen Qualitäten des ersten Teils unter noch besseren Vorzeichen. Wichtiger noch: Das Kampfsystem wurde flüssiger gestaltet, präziser in seinen Reaktionen und ermöglicht tiefere taktische Spielzüge. Neue Gegnertypen und aggressive Handlungsmuster werden Spieler dazu zwingen, ihre erlernten Techniken nicht nur zu wiederholen, sondern weiterzuentwickeln.
Das Reittier – Erkundung und Kampf in einem
Ein besonders faszinierendes neues Element ist Kenas Reittier, das sie während der Erkundung der Welt begleitet und sogar während des Kampfes herbeigerufen werden kann, um zusätzliche Geschwindigkeit und Mobilität zu verleihen. Das ist mehr als bloße Kosmetik – es verändert die Dynamik sowohl der Exploration als auch des Gefechts. Feinde können ausgespielt werden, Geländebarrieren lassen sich schneller überwinden, und die Luftkombinationen werden um eine neue räumliche Dimension erweitert. Kena: Scars of Kosmora wird noch 2026 erscheinen – genauer wird es derzeit noch nicht, aber die Tatsache, dass die Wishlist bereits live ist, deutet auf ein nahes Zielquartier hin.

