Stürmische Zeiten: USA übernehmen Macht in Venezuela – Internationale Reaktionen gespalten
Die beispiellose Intervention der Vereinigten Staaten in Venezuela sorgt global für Aufsehen. Präsident Donald Trump verkündete, die USA würden vorübergehend die Kontrolle in dem südamerikanischen Land übernehmen, nachdem Staatschef Nicolás Maduro festgenommen wurde. Trotz der Machtübernahme zeigt sich Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez entschlossen, die Souveränität des Landes zu wahren.
In den USA werden die Aktionen von Regierungsvertretern wie Vize-Außenminister Christopher Landau und Vizepräsident JD Vance unterstützt, während Kritiker wie der demokratische Senator Ruben Gallego und New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani scharfe Töne anschlagen. Der internationale Gegenwind ist immens: Russland, Iran, Brasilien und China äußerten sich entschieden gegen die US-Intervention, sehen darin einen klaren Rechtsbruch und einen Angriff auf die Prinzipien der UN-Charta.
Israel zeigt sich hingegen positiv: Regierungschef Benjamin Netanjahu lobt Trump, während Oppositionsführer Jair Lapid die Konsequenzen für andere Regime thematisiert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußert Zuversicht im Umgang mit Diktatoren.
In Europa mahnt EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zur Zurückhaltung, um politische Instabilität zu vermeiden. Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordern einen geordneten Übergang zu einer legitimierten Regierung. Der britische Premierminister Keir Starmer begrüßt das Ende von Maduros Regime, betont jedoch die Notwendigkeit eines friedlichen Wandels.
Deutschland bleibt zurückhaltend. Bundeskanzler Merz spricht von einer komplexen rechtlichen Einordnung, während SPD-Chef Lars Klingbeil und Linken-Chef Jan van Aken deutliche Kritik am Vorgehen der USA äußern. Die Spannungen um die Situation in Venezuela unterstreichen die geopolitische Gräben tief und machen die kommenden Entwicklungen unvorhersehbar spannend.

