Stürmische Zeiten in Venezuela: Maduros spektakuläre Festnahme sorgt für internationale Spannungen

Die politische Landschaft Venezuelas gerät erneut in Aufruhr, nachdem die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Donald Trump einen spektakulären Militäreinsatz durchführten. Das Ziel: Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in einem mutigen Vorstoß in Caracas, der ihn und seine Frau Cilia Flores in ein Gefängnis nach New York brachte.
In einem Manöver, das unter dem Codenamen "Absolute Entschlossenheit" läuft, wurden eindrucksvoll über 150 militärische Luftfahrzeuge mobilisiert, ein Schritt, der sowohl in Venezuela als auch auf der internationalen Bühne für beträchtliches Aufsehen sorgte. Die Operation, die genau um 2.01 Uhr Ortszeit Caracas ihren Höhepunkt fand, endete mit der gefesselten Überführung des Paares auf ein US-Kriegsschiff.
Während der neuen politischen Transition hat Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez interimistisch die Amtsgeschäfte übernommen. Trotz Trumps Aussagen einer möglichen Kooperationsbereitschaft regt sich lautstarker Widerstand seitens Venezuela. Rodríguez erklärte, man werde der US-Einmischung nicht nachgeben und forderte Respekt für die venezolanische Souveränität.
Auf internationaler Ebene haben Stimmen aus Russland und China unverzüglich ihre Unterstützung für Maduro artikuliert und die sofortige Freilassung des unrechtmäßig festgesetzten Paares gefordert. Die rechtliche Diskussion entfaltet sich um die Bewertung der US-Operation im Völkerrecht, mit Kritik, die von unterschiedlichen globalen Akteuren geäußert wird.
Die Bundesregierung Deutschlands zeigt sich indes vorsichtig und fordert Zeit, um die Maßnahmen zu bewerten. In einem Schritt, der die angespannte Situation widerspiegelt, hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnung für Venezuela verschärft.

