Innenansichten aus Trump-Biotop: Pikante Enthüllungen oder inszenierte Kontroverse?
Aufregung in der politischen Landschaft der USA: Ein kontroverser Artikel von "Vanity Fair" bringt Einblicke aus dem engsten Kreis von Donald Trump ans Licht. Der Bericht, der sich auf Gespräche mit Trumps Stabschefin Susie Wiles stützt, zeichnet ein Bild von Donald Trump, das viele als unverblümt und brisant bezeichnen – laut Wiles jedoch aus dem Kontext gerissen sei.
Ihre bemerkenswerte Aussage, Trump habe die „Persönlichkeit eines Alkoholikers“, zieht besondere Aufmerksamkeit auf sich. Wenngleich Wiles behauptet, dass ihre Aussagen verzerrt wiedergegeben wurden, dementiert sie nicht deren Urheberschaft.
Die Beiträge in "Vanity Fair" basieren auf einer Reihe von Interviews und suggerieren ein abwechslungsreiches Bild von Trumps unbändiger Überzeugungskraft: „Er handelt, als gäbe es nichts, was er nicht schaffen kann, absolut nichts.“ Wiles kritisiert den Artikel auf X als unaufrichtige, verleumderische Darstellung, die darauf abziele, ein chaotisches Bild von Trumps Regierung zu zeichnen.
Sie beschreibt den Text als Angriff auf Trump und sein Kabinett, das sie als „das beste in der Geschichte“ lobt. Trumps innerer Zirkel, darstellend durch Sprecherin Karoline Leavitt und Haushaltschef Russell Vought, eilt Wiles zur Verteidigung.
Beide bekräftigen Wiles' Loyalität und Zweifellosigkeit in ihrer Rolle. Donald Trump Jr. nennt sie gar die "effektivste Stabschefin", die sein Vater je hatte.
Wiles' Ausführungen erstreckten sich auch auf weitere Bereiche, darunter Trumps Reaktion auf Kritiker, die Einfuhrzölle und geopolitische Konflikte. Ob es sich um Vergeltung handle? Nein, so Wiles, doch sei Trump jemand, der bereitwillig Chancen wahrnimmt.
Auch internationaler Natur sind die Themen: Der Konflikt mit Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und interne Differenzen über US-Zölle werden beleuchtet. In Bezug auf den Epstein-Skandal widerspricht Wiles der Behauptung Trumps über Bill Clintons Präsenz auf Epsteins berüchtigter Insel.
Schlussendlich äußert sie sich kritisch zu einigen von Trumps Vertrauten, darunter als Vizepräsident gehandelter JD Vance und Tech-Tycoon Elon Musk. Rechtsfragen und interne Spannungen sorgen somit für weitere Zündstoff in Washingtons politischem Klima.

