Hugo Boss: Umsatzerwartungen gedämpft, aber Sparmaßnahmen zahlen sich aus
Der Modegigant Hugo Boss zeigt sich für das Geschäftsjahr 2025 verhalten und rechnet damit, dass Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) am unteren Ende der prognostizierten Spannen von 4,2 bis 4,4 Milliarden Euro beziehungsweise 380 bis 440 Millionen Euro liegen werden. Als Gründe nennt das Unternehmen ökonomische Unsicherheiten und ungünstige Wechselkurseffekte.
Im jüngst abgeschlossenen dritten Quartal verzeichnete der Modekonzern einen Umsatzrückgang von vier Prozent auf 989 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt betrug das Minus lediglich ein Prozent. Während in Europa und der Region Asien/Pazifik die Erlöse zurückgingen, konnte Hugo Boss in Amerika zulegen, unterstützt durch ein moderates Wachstum im US-Markt und ein beachtliches zweistelliges Plus in Lateinamerika.
Positiv hervorzuheben ist, dass das gegenwärtige Sparprogramm zu einer Steigerung der Bruttomarge um einen Prozentpunkt auf 61,2 Prozent beitrug. Das Ebit blieb stabil bei 95 Millionen Euro, während der Nettogewinn dank eines verbesserten Finanzergebnisses um sieben Prozent auf 60 Millionen Euro anstieg. Die Quartalszahlen bewegten sich insgesamt im Rahmen der Analystenerwartungen.

