Hochtief floriert dank starker Nachfrage: Gewinnprognose erneut erhöht
Der Bau- und Infrastrukturkonzern Hochtief erlebt weiterhin Rückenwind, angetrieben durch eine hervorragende Auftragslage, die das dritte Quartal 2025 zu einem überaus erfolgreichen machte. Sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis konnten beachtliche Zuwachsraten verzeichnen. Unternehmenschef Juan Santamaría Cases, der gleichsam an der Spitze der Hochtief-Muttergesellschaft ACS steht, äußerte sich positiv und bekräftigte Hochtiefs Streben nach der globalen Führungsrolle als Anbieter von Spitzeninfrastruktur in den Bereichen Digitalisierung, Energiewende und Kerninfrastruktur.
Die neuen Rekorde beeinflussten die finanzielle Zielsetzung des Unternehmens erheblich. Der Konzern hob optimistisch seine Gewinnprognose für das laufende Jahr an, wie bereits am Morgen in einer separaten Ankündigung erläutert. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um über 20 Prozent auf nahezu 183 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet Hochtief nun einen bereinigten Gewinn von 750 bis 780 Millionen Euro, was eine deutliche Erhöhung gegenüber der vorherigen Prognose bedeutet, die zwischen 680 und 730 Millionen Euro lag. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 war ein Anstieg des bereinigten Gewinns um 13 Prozent auf 625 Millionen Euro zu verzeichnen.
Auch der Umsatz konnte ein starkes Wachstum von neun Prozent auf mehr als 9,7 Milliarden Euro vorweisen. Trotz eines leichten Rückgangs beim Auftragseingang um rund zwei Prozent auf 10,5 Milliarden Euro bleibt die Gesamtlage vielversprechend. Diese Entwicklungen untermauern die Strategie des Konzerns, sich auf lukrative Projekte in zukunftsträchtigen Märkten zu konzentrieren.

