Hilary Duff verrät, warum sie beim Anschauen von Dokumentationen über Kinderstars 'traurig' wird
(BANG) - Hilary Duff hat erklärt, dass neuere Dokumentationen, die die dunklere Seite von Kinderstars beleuchten, sie "wirklich ziemlich traurig" machen.
Die 38-jährige Schauspielerin und Sängerin, die mit 'Lizzie McGuire' eine ganze Generation prägte, äußerte sich dazu, als sie auf ihre eigene frühe Karriere zurückblickte. Hilary wurde Anfang der 2000er-Jahre durch 'Lizzie McGuire' bekannt und baute ihre Karriere später mit Filmrollen wie 'A Cinderella Story' sowie einer Musikkarriere mit Alben wie 'Metamorphosis' weiter aus.
Bei einem Gespräch auf dem Time100 Summit mit Dan Macsai sprach sie über die erneute kritische Auseinandersetzung mit Kinderserien, die durch aktuelle Produktionen wie 'Quiet on Set: The Dark Side of Kids TV' und 'Framing Britney Spears' ausgelöst wurde. Rückblickend auf solche Inhalte sagte Hilary: "Es ist so lange her, aber es fühlt sich an wie eine Erfahrung außerhalb des eigenen Körpers. Ich glaube, ich werde wirklich ziemlich traurig, wenn ich viele dieser Dokumentationen sehe – aus offensichtlichen Gründen."
Ihre Kommentare fallen in eine Zeit, in der in der Unterhaltungsbranche weiterhin darüber diskutiert wird, wie junge Darsteller besser geschützt und die Kultur des frühen Ruhms neu bewertet werden kann. Hilary, die später auch in Serien wie 'Younger' mitwirkte, sagte, sie fühle sich im Vergleich zu einigen ihrer Zeitgenossen glücklich. Sie fügte hinzu: "Ich bin sehr dankbar, dass ich nicht in zu viele Situationen geraten bin, die bei mir bleibende Wunden hinterlassen haben." Weiter sagte sie: "Ich habe seit meinem neunten Lebensjahr als Erwachsene gearbeitet. Ich hatte eine ganz andere Kindheit, viele verpasste Erfahrungen, aber auch viele großartige." Über ihren Weg vom Leben in Texas bis hin zum weltweiten Ruhm sagte Hilary: "Ich bin ein einfaches Kind aus Texas. Manchmal frage ich mich: 'Wie bin ich hierher gekommen? Wie ist das passiert?'"
Sie sprach auch über die Anforderungen, die schon früh an sie als Kinderdarstellerin gestellt wurden, und die Erwartung, stets professionell zu sein. "Ich musste mich ständig in Räumen voller Erwachsener behaupten und wurde erwartet, dass ich erscheine und professionell arbeite, trotz Erschöpfung oder Krankheit, egal was, einfach weitermachen", berichtete sie offen. Diese Disziplin habe sie sowohl persönlich als auch beruflich geprägt. Abschließend sagte Hilary: "Ich habe dadurch viel gelernt, und es hat mich komplett zu der Person gemacht, die ich heute bin und darauf bin ich stolz."


