Globale Wirtschaftsereignisse: Ein dynamischer Überblick
Die jüngste Einigung über einen Handelspakt zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien markiert einen bedeutenden Meilenstein in der transatlantischen Wirtschaftsbeziehung. US-Präsident Donald Trump verkündete die 'volle und umfängliche' Übereinkunft auf seiner Plattform Truth Social, die die Bande zwischen den beiden Nationen weiter stärken soll.
Unterdes hat die Bank of England, im Einklang mit den Erwartungen vieler Wirtschaftsexperten, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 4,25 Prozent gesenkt. Trotz der erwarteten Entscheidung gab es innerhalb des geldpolitischen Ausschusses zahlreiche Stimmen, die von diesem Kurs abweichen wollten. Ein Faktor dieser Debatte bleibt die Unsicherheit, die durch die amerikanische Zollpolitik genährt wird. Auch in den USA gibt es erfreuliche wirtschaftliche Signale. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind überraschend auf 228.000 gesunken. Als eine der Ursachen für diesen Rückgang wird die Nachwirkung der Osterfeiertage vermutet.
In Europa hat die EU der Ukraine eine weitere Finanzhilfe von einer Milliarde Euro zukommen lassen. Diese Summe wird über Zinserträge aus eingefrorenem russischen Staatsvermögen beglichen. 'Russland wird für die Zerstörung zahlen, die es in der Ukraine angerichtet hat', betonte EU-Kommissar Valdis Dombrovskis. Weitere Auszahlungen sind für dieses Jahr geplant.
Währenddessen erlebt die deutsche Wirtschaft einen vorübergehenden Aufschwung bei den Exporten, insbesondere in die USA, hervorgerufen durch Vorzieheffekte im Vorfeld der von Trump initiierten Zollmaßnahmen. Allerdings stellt die aggressive Zollpolitik des US-Präsidenten eine zunehmende Belastung für die nachhaltige Erholung dar. Ein Wermutstropfen in der deutschen Wirtschaft ist jedoch die steigende Zahl der Unternehmensinsolvenzen, die laut dem IWH Halle im April ihren höchsten Stand seit 20 Jahren erreichte. Mit 1.626 Insolvenzen übertrafen die Aprilzahlen sogar die Werte der Finanzkrise 2008/2009.
In Deutschland sind nach jüngsten Anweisungen verstärkte Grenzkontrollen in mehreren Bundesländern in Kraft getreten. Der neue Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat zu diesen verschärften Maßnahmen aufgerufen, was sowohl innerhalb der Opposition als auch im Ausland Kritik hervorrief. Abgerundet werden die internationalen Wirtschaftsneuigkeiten durch US-Präsident Trumps beispielhaftes impulsives Verhalten gegenüber dem Fed-Chef Jerome Powell. Nach einer Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen vorerst stabil zu belassen, bezeichnete Trump ihn in einem Online-Beitrag abwertend als Dummkopf.

