G7-Gipfel in Kanada: Ein Balanceakt der Supermächte
Das jüngste G7-Treffen in Kanada bot eine besondere Schau der internationalen Diplomatie. Erneut versuchten die Länder ihre Zusammenarbeit ins rechte Licht zu rücken und zu verhindern, dass die beschreibende Formel 'G6 plus 1' tatsächlich zu ihrem Markenzeichen wird.
Im Mittelpunkt standen die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada und Großbritannien. Sie versammelten sich, um an einem gemeinsamen Werkzeugkasten zu arbeiten, der ihre diplomatischen Prozesse veranschaulicht.
Doch die bange Frage bleibt, ob einer von ihnen, der unberechenbare US-Präsident Donald Trump, unversehens auftauchen könnte, um mit dem diplomatischen Vorschlaghammer das mühsam Erarbeitete zu zerschlagen. Die Anspannung über mögliche radikale Entscheidungen aus Washington war allgegenwärtig.
Trotz der unsicheren Aussichten bemühten sich die verbleibenden G6-Staaten um Zuversicht und Zusammenhalt, während sie ihr Wertefundament gegen unvorhersehbare Herausforderungen abschirmten.

