Frank-Walter Steinmeier in Ghana: Stärkung der deutsch-ghanaischen Bande
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seinen Besuch in Ghana fort und nimmt Kurs auf die lebendige Stadt Kumasi, um die Partnerschaft zwischen Deutschland und Ghana weiter zu vertiefen. Im Zentrum seiner Reise steht der Austausch in den Bereichen Ausbildung und Wissenschaft, wobei die Impfstoffforschung als besonders wichtig erachtet wird.
In Kumasi besucht Steinmeier das renommierte Zentrum für gemeinschaftliche Forschung, begleitet von dem bekannten Virologen Christian Drosten. Drosten, der in Deutschland durch seine fundierten Analysen während der Corona-Pandemie Berühmtheit erlangte, bringt seine Expertise in die Gespräche über die fortschrittliche Kooperation auf dem Gebiet der Impfstoffentwicklung ein.
Neben der Wissenschaft liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der beruflichen Bildung. Steinmeier plant, ein Berufsbildungszentrum zu besichtigen, das praxisorientierte Ausbildungsgänge in Elektrotechnik, Maschinenbau und Informationstechnologie anbietet. Diese Initiative erfolgt im Kontext eines Angebots von Ghanas Präsident John Mahama, Deutschland bei der Bewältigung seines Fachkräftemangels zu unterstützen.
Zum Abschluss seiner Reise wird Steinmeier dem König der Aschanti, Otumfuo Osei Tutu II., einen Besuch abstatten. Trotz Ghanas Regierungsform als Demokratie bleibt der König eine bedeutende Persönlichkeit mit regionalem Einfluss und traditioneller Autorität.

